Controlling heute Rosita Blaha

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Archiv für die Kategorie ‘Controlling & IT, BI, Excel,…’

Mit BI und Big Data „perfect days“ für die Mitarbeiter

20. November 2014

Am 18./19. November hat der BARC BI Congress 2014 in Frankfurt/Main mit über 250 Teilnehmern und zahlreichen Ausstellern großen Zuspruch erlebt. Der Kongress dient BI-Herstellern Software- und Serviceangebote zu präsentieren, BARC gewährt Einblicke in den Markt und neueste Trends, Anwender können Best Practices teilen und Erfahrungen aus ihren BI-Projekten austauschen.

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(Die Gewinner des Best Practice Awards BI and Analytics 2014, v.l.n.r.: Frederic Dettmer, BI Consultant, Strategy & Finance, Sennheiser electronic / Frank Weißberg, Manager Global BI, Sennheiser electronic/Tobias Gruber, Bereichsleiter Categorysteuerung, Otto GmbH/ Alexander Pompös, Teamleiter Business Projekte, Otto GmbH. Foto: BARC / Andreas Glänzel )

Nach dem Frankfurter BI-Treffen sah sich BARC in der Einschätzung bestätigt, dass Datenanalyse und die Arbeit mit Vorhersagen heute in allen Unternehmensbereichen und Prozessen wesentliche Themen sind. Denn Entscheidungen sollen schneller und direkt vor Ort, auf der Basis gesicherter Informationen getroffen werden. Es habe sich erneut gezeigt, dass Informationstechnologie heute kein Problem mehr sei. Aber strategische, organisatorische und unternehmenskulturelle Aufgaben seien in vielen Unternehmen noch zu lösen, damit moderne Analyse-, Vorhersage und Planungssysteme tatsächlich „datengetriebene Unternehmen“ zur Realität werden lassen können. Für manchen Analysten ist hier noch längst nicht das nötige Tempo eingeschlagen; für sie hat die BI-Durchdingung der Unternehmenspraxis in den letzten Jahren sogar kaum nennenswerte Fortschritte gemacht. Die Ursachen dafür seien vielfältig und reichten von fehlenden Strategien über gebremste Investitionsbereitschaft bis zu Fragen der Unternehmenskultur, welchen Stellenwert datenbasierte Informationen für Entscheidungen in den Organisationen haben sollen.

BI-Anwendungen bereiten Mitarbeitern „perfect days“

Die Verleihung des Best Practice Awards BI and Analytics in der Kategorie Mittelstand an Sennheiser electronic sendet da entsprechend ein deutliches Signal. Prämiert wurde dort eine unternehmensweite BI-Infrastruktur, die von einem eigenen, interdisziplinären „Business Intelligence Competence Center“ (BICC) gesteuert und weiterentwickelt wird. Hierzu gehörte auch der Aufbau einer „agilen“ BI-Umgebung, mit der Sennheiser seit einigen Jahren zusätzlich zur „Enterprise BI“ neue, anwenderorientierte Anwendungen für Reporting und Analyse agil entwickeln und einführen kann. Ein Beispiel ist eine mobile Anwendung für den Außendienst, die Vertriebs- und Geoinformationen auf eine intuitive Weise auf dem iPad bereitstellt und den Außendienstlern „perfect days“ bereitet.

Die Kategorie Konzern gewann in diesem Jahr der Online-Händler Otto. Auf immense Datenmengen, einem permanentem Entscheidungsbedarf und hohen Zeitdruck habe Otto mit einem dynamischen Geschäftsmodell reagiert und Steuerungsinstrumente entwickelt, mit denen sich heute wirtschaftliche Entscheidungen für einen Artikel schneller und einfacher treffen lassen, heißt es bei den BARC-Juroren. Herzstück ist eine Predictive-Analytics-Plattform, die mit Hilfe von ursprünglich aus der Forschung stammenden Algorithmen Otto dabei hilft, Artikelabsatzprognosen zu präzisieren, eine dynamische Preissetzung für jeden der zwei Millionen Artikel im Online-Shop vorzunehmen sowie kostenintensive Retour-Sendungen zu verringern. Die innovativen Verfahren und der hohe wirtschaftliche Nutzen hätten Jury und Publikum gleichermaßen überzeugt.

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Am Mittwochnachmittag war der BI Congress in drei parallele Vortragsreihen aufgeteilt. BARC-Geschäftsführer Dr. Carsten Bange lockte mit „Big Data Basics: Was ist Big Data? Was sind die Chancen und Herausforderungen?“ einen großen Teil der BI-Experten in seinen Vortrag. Über 50 Zuhörer waren an Banges Begriffsdefinitionen ebenso interessiert, wie an seinen Ausführungen zum „Big Data im Controlling“. (Siehe auch ICV-White-Paper „Big Data“.) Der Referent attestierte eingangs dem Thema Big Data Nachhaltigkeit; seit 2011 sei nachweislich das Interesse daran deutlich gestiegen. Neben Begriffserläuterungen widmete er sich Ergebnissen aus dem BARC Big Data Analytics Survey 2014, zu Treibern, Erwartungen, Problemen, Herausforderungen. Bange sieht im Controlling einen klaren Profiteur von Big Data, weil z.B. die Datenanalyse-Kompetenz, das Verständnis der Datennutzung in Geschäftsprozessen bzw. die Unterstützung der strategischen Unternehmensausrichtung wesentliche Ziele von Big Data seien.

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Ideenwerkstatt-„Quarterly“ mit ersten Ergebnissen zu „Big Data“

20. August 2013

cover quarterlyIn der jetzt veröffentlichten, neuesten Ausgabe ihres Newsletters berichtet die ICV-Ideenwerkstatt über erste Arbeitsergebnisse am Jahresthema 2013/2014, „Big Data“. Das neue „Quarterly“ ist v.a. der Frage gewidmet, was Big Data von konventionellen Informationen unterscheidet, was die Quellen von Big Data sind und in welchen Bereichen Big-Data-Analysen bereits in Unternehmen eingesetzt werden. Identifiziert wurden diese drei konstitutiven Eigenschaften: Datenmenge (Volume), Datenvielfalt (Variety) und Geschwindigkeit (Velocity).

Die Ideenwerkstatt berichtet in ihrem Quartalsbericht auch von einem Gedankenaustausch in der IBM-Deutschlandzentrale und kündigt außerdem an, in den kommenden Monaten zu untersuchen, welche Herausforderungen durch die neuen Möglichkeiten der Informationsversorgung des Managements für das Controlling entstehen.

Hier geht es zum „Quarterly“-Archiv der ICV-Ideenwerkstatt.

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IBI/ ICV Studie: Controlling und Business Intelligence/ Big Data

3. Juli 2013

Liebe Controlling Community,

aktuellste Forschungsergebnisse lassen vermuten, dass der richtige Umgang mit Informationen zu einem zentralen Wettbewerbsfaktor geworden ist.

icv_logoVor diesem Hintergrund haben wir vom Institut für Business Intelligence (IBI) http://www.i-bi.de/ u.a. in Kooperation mit dem Arbeitskreis Business Intelligence des ICV http://www.controllerverein.com/AK_Portrait.110978.html die wohl umfangreichste Studie im deutschsprachigen Raum zum Thema
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logostudie

„Competing on Analytics – Herausforderungen – Potentiale und Wertbeiträge von Business Intelligence und Big Data“
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aufgesetzt. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns mit Ihrer Expertise bei dieser Studie unterstützen würden.

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Link zur Studie: http://tinyurl.com/Potentiale-BI-und-Big-Data

* Die Teilnehmer erhalten selbstverständlich eine Zusammenfassung der Ergebnisse.
* Zusätzlich verlosen wir unter den Teilnehmern 5 Eintrittskarten für den Big Data Kongress der Computerwoche am 24./25.09.2013 in Frankfurt http://www.best-in-bigdata.de/
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Herzliche Grüße
Andreas Seufert

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Mit „Big Data“ ins „Daten-Schlaraffenland“?

19. Februar 2013

Der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen gelingt es in einem Youtube-Video anschaulich zu erklären, was eigentlich hinter dem Begriff „Big Data“ steckt, mit dem natürlich auch ControllerInnen ständig konfrontiert werden. Für die Kunst, mit den Massen des weiter ansteigenden Datenmeers „umzugehen und sogar sinnvolle Anwendungen daraus zu entwickeln“, hätten Fachleute einen Begriff entwickelt: Big Data.
Vorausgesagt wird die weitere Entwicklung von Big Data zu einer Art Nervensystem unseres Planeten, das alle Bereiche unseres Lebens berühren wird. Zitiert wird eine namhafte Unternehmensberatung, die goldene Zeiten für die Wirtschaft dank Big Data prophezeit. Denn u.a. sollen neue Analysewerkzeuge neue Produkte und Dienstleistungen hervorzubringen helfen und „Unternehmen sollen transparenter und effizienter arbeiten“.
Aufgezählt werden aber auch wesentliche, bislang ungeklärte Fragen „auf dem Weg ins vermeintliche Daten-Schlaraffenland“.

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05.12.2012 – IBI Symposium 2012 – alljährliches Community-Event in Stuttgart, Sonderkonditionen für ICV Mitglieder

5. Oktober 2012

Liebe Controlling Community,

auch in diesem Jahr veranstalten wir zum Jahresausklang wieder unser alljährliches BI Symposium.

„Status Quo BI – Chancen und Herausforderungen“

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Inhalte sind u.a.:
• Information als strategische Ressource
• Wertbeitrag von Business Intelligence für intelligente Unternehmen und intelligente Netzwerke
• Innovationen im Umfeld Big Data/ In-Memory und Mobile BI/ Self- Service BI
• Stand und Entwicklungstendenzen von Business Intelligence
• Expertenrunde

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Termin: 05.12.2012
Ort: Stuttgart , Haus der Wirtschaft

Weitere Informationen finden Sie unter:
IBI Symposium 2012

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Mitglieder des Internationalen Controllervereins erhalten Sonderkonditionen:

Teilnahmegebühr 50,- Euro (zzgl. MwSt.)

Die Teilnahmegebühr beinhaltet Verpflegung und Getränke, Zugriff auf die Tagungsunterlagen sowie die Gelegenheit zum ausgiebigen Networken.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir Sie um Ihre Registrierung auf der Anmeldeseite des Instituts:

Anmeldung IBI Symposium 2012

(Für die Gewährung der Sonderkonditionen tragen Sie bei der Anmeldung bitte Ihre ICV Mitgliedsnummer als Bemerkung ein)

Wir würden uns sehr freuen, Sie zu dieser Networking Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Seufert (ICV Facharbeitskreis BI)

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Call for Participation: ICV AK BI – Studie zum Themengebiet Business Intelligence

22. September 2011

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Liebe Controller Community

Wir möchten Sie herzlich bitten sich an der Studie des ICV AK BI zum Thema „Business Intelligence und Data Mining/ Advanced Analytics: Status Quo – Potenziale – und Wertbeitrag“ zu beteiligen:

http://tinyurl.com/IBI-Studie

Information ist zu einer strategischen Ressource und damit zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor geworden.

Aktuelle Forschungsergebnisse legen nahe, dass insbesondere die Art und Weise, wie innovativ diese Informationen genutzt werden von zentraler Bedeutung ist.

Vor diesem Hintergrund untersucht die vom ICV AK BI gemeinsam mit Partnern entwickelte Studie innovative Ansätze von Business Intelligence (Advanced Analytics).

Um aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen, bitten wir Sie um Ihre Teilnahme an der Studie. Die Befragung wird selbstverständlich anonym durchgeführt und durch das Institut für Business Intelligence ausgewertet.

Als kleines Dankeschön erhalten alle Teilnehmer der Studie eine Zusammenfassung der Ergebnisse. Darüber hinaus verlosen wir 10 Eintrittskarten für unser IBI Symposium am 01.12.2011 in Stuttgart http://tinyurl.com/IBI-Symposium2011

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Zum Profil des ICV AK BI geht es hier: http://tinyurl.com/ICV-AK-BI

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Die volle Bandbreite an Planungs- und Controllingsoftware abdecken

8. August 2011

Das ICV-Firmenmitglied prevero AG hat eine freundliche Übernahme des offiziellen ICV-Kooperationspartners Winterheller software GmbH angekündigt. Wie sich jetzt die weitere Zusammenarbeit mit dem ICV gestalten wird, welche Ziele mit der Übernahme verfolgt werden und welche Konsequenzen sich für Kunden und Interessenten ergeben, habe ich Alexander Springer (Bild), CEO der Münchner prevero AG, im Gespräch für das ControllingBlog gefragt.

Portraet_springer_smallDie Meldung von der Übernahme der Winterheller software GmbH durch die prevero AG kam überraschend. Warum erfolgte der Schritt gerade jetzt und wie ist es überhaupt dazu gekommen?
prevero ist seit 1994 am Markt und seitdem praktisch ununterbrochen auf Wachstumskurs. In den letzten Monaten haben wir geprüft, ob sich momentan die Möglichkeit bietet, sich durch Übernahme eines anderen Anbieters sinnvoll zu verstärken. Da die BI-Branche im Zeichen einer Konsolidierung steht, sahen wir mehrere interessante Übernahmekandidaten. Wir haben uns für Winterheller entschieden, weil wir uns vom Portfolio wunderbar ergänzen und zwei sehr ähnlich gelagerte Kulturen besitzen.

Welche Wachstumsziele verfolgt prevero?
Unser Ziel ist es, branchenübergreifend einen bedeutenden Marktanteil bei unseren Themen einzunehmen, wie wir es jetzt bereits bei Energieversorgern erreicht haben. Zielmärkte bleiben Deutschland, Österreich und die Schweiz. Mittelfristig sehen wir auch Expansionschancen im Ausland, die wir nach erfolgter Integration angehen werden.

In Ihrer Pressemitteilung zur Übernahme heißt es, die Unternehmen prevero und Winterheller software ergänzen sich im Portfolio. Wie ist das zu verstehen?
prevero bietet eine Enterprise BI-Plattform für Planung, multidimensionale Analyse und individuelles Berichtswesen. Die „Professional Planner“ Familie bietet integrierte Finanz- und Erfolgsplanung sowie legale Konsolidierung und Liquiditätsmanagement in hoch standardisierter Form. Wir adressieren beide das Themengebiet Planung, aber mit zwei unterschiedlichen Ansätzen. Je nach Kundenanforderung können wir nun die beste Möglichkeit anbieten.

Sowohl die Winterheller Produktfamilie um Professional Planner als auch die BI-Plattform prevero 7 sollen weiter entwickelt und am Markt positioniert werden. Wieso macht das Sinn? Wird es mittelfristig dann doch auf eine prevero-Plattform hinauslaufen?
Bei Planungsprojekten gibt es zwei grundsätzlich unterschiedliche Ansätze. Will ich eine kompakte Lösung mit vordefinierter Planungslogik, erreiche ich schneller die Umsetzung, habe aber wenig Anpassungsmöglichkeit. Mit dem Baukasten-Prinzip dagegen kann ich jede individuelle Anforderung modellieren, es lässt mich aber weniger auf Standards zurückgreifen. Was die bessere Option ist, ist von der jeweiligen Kundensituation abhängig. Wir sind durch die Übernahme nun der einzige Anbieter, der die volle Bandbreite an Planungs- und Controllingsoftware abdeckt. Das wollen wir selbstverständlich beibehalten. Eine der beiden Möglichkeiten zu verwerfen, ist daher kontraproduktiv. Wir haben daher erst in der letzten Woche allen Bestandskunden zugesichert, dass die Produktfamilie um den Professional Planner sowie unser Produkt-Flaggschiff prevero 7 weiter entwickelt werden.

Was passiert mit den anderen Partnerlösungen, die z.B. über Winterheller mit vertrieben wurden, wie z.B. Cubeware Cockpit bzw. das OEM-Produkt Analyser von Bissantz?
Die Vereinbarungen bzw. Verpflichtungen aus bestehenden Verträgen werden selbstverständlich fortgeführt. Aber natürlich sind Analyse und Berichtswesen genau die Themen, die prevero beisteuert. Auch haben wir nun ein eigenes ETL-Tool im Portfolio.

Die Übernahme hat Erfahrungen und Kompetenzen gebündelt. Welchen Entwicklungsschwerpunkten widmet sich das Unternehmen jetzt?
Es gibt einige Bereiche, in denen Software noch besser werden muss, um den Controllern und Unternehmenslenkern die tägliche Arbeit zu erleichtern. Wir werden inhaltlich in Controlling- und Branchenthemen weiter arbeiten. Daneben wird sich nichts an dem Ziel ändern, Benutzerfreundlichkeit, intuitive Interaktion und Performance an Nr. 1 der Bemühungen hinsichtlich technischer Innovation zu setzen.

Die prevero AG ist seit vielen Monaten Firmenmitglied im Internationalen Controller Verein (ICV), die Winterheller software GmbH ebenfalls offizieller Kooperationspartner des ICV. Wie wird sich jetzt die weitere Zusammenarbeit mit dem Verein gestalten?
Es vereinigt sich hier ein Kooperationspartner mit einem Firmenmitglied. Wir wollen inhaltliche Beiträge leisten bei aktuellen Controlling-Trends.  Ebenso erhoffen wir uns  gebündeltes Feedback aus der Controller-Community, um unsere Produkte laufend besser zu machen. Ich freue mich hier bereits auf einen noch intensiveren Dialog.

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Mit freundlicher Übernahme entsteht neuer Big Player

9. Juni 2011

Die Münchener prevero AG, spezialisierte BI-Anbieterin für Planung, Reporting sowie Analyse – und Firmenmitglied im Internationalen Controller Verein (ICV), hat soeben bekannt gegeben: prevero übernimmt den ICV-Kooperationspartner, die Winterheller software GmbH, mit seinem kompletten Lösungsportfolio – dazu gehört der Winterheller Professional Planner – sowie mit seiner Entwicklungs- und Beratungskompetenz zu 100%. In einer Mitteilung von prevero heißt es, „durch den Zusammenschluss, dem formaljuristisch noch Aufsichtsrat und Hauptversammlung zustimmen müssen, entsteht ein neuer Big Player im Markt für Planungs- und Controllingsoftware mit mehr als 130 Mitarbeitern und einem Kundenstamm von über 5.000 Unternehmen.“

„Durch die freundliche Übernahme entsteht eine außerordentlich leistungsstarke und vielversprechende Symbiose von Technologie und hohem betriebswirtschaftlichem Know-how“, wir der Gründer und heutige Vorstandsvorsitzende von prevero, Alexander Springer, zitiert. „Nutznießer werden ohne Frage beidseitig die Kunden sein, die sowohl von unserer Planungs- und Controlling-Kompetenz als auch von der Winterheller-Expertise und deren Lösungen in den unterschiedlichsten Branchen profitieren werden.“ Die prevero AG werde sich zukünftig deutlich breiter aufstellen; das Lösungsportfolio und die Bandbreite des Winterheller Professional Planner ergänzten die prevero-Software „ideal“.

Prof. Dr. Manfred Winterheller, Vorstand der WSB AG und gleichzeitig scheidender Geschäftsführer des von ihm 1988 gegründeten Unternehmens, erklärt: „Ich freue mich, dass ich meine Firma in gute Hände geben kann. Bei prevero werden meine Mitarbeiter nicht nur gut aufgehoben sein, vielmehr werden sie den Wachstumspfad der neuen prevero hochmotiviert mit beschreiten.“

Laut Pressetext sollen sowohl die prevero Software-Plattform als auch das Winterheller Portfolio um den Professional Planner beibehalten und weitergeführt werden. Auch die Service- und Supportleistungen für Bestandskunden bleiben demnach unverändert. Winterheller mit seinen rund 70 Mitarbeitern am Hauptsitz Graz und in den deutschen Niederlassungen soll als eigenständige Gesellschaft in die prevero AG übergehen.

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Bauchgefühl aus dem Computer

1. Juni 2011

Neugierig gespannt bin ich am vergangenen Freitag nach Berlin zum Executive-Forum von Bissantz & Company gereist. Denn angekündigt war die Erörterung des Themas „Management zwischen Intuition und Automation“ durch hochkarätige Referenten aus unterschiedlichsten Branchen, eingeleitet von Reinhold Messner.

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Es ist die erwartet spannende, hoch interessante Tagung geworden. Noch lange werden mir z.B. Messners Schilderungen dramatischer Entscheidungen im Gedächtnis bleiben. Viel war dabei zu erfahren von Instinkten und Intuition. Aber genauso wichtig, das wurde klar, ist dem erfolgreichen Abenteurer die gründliche Vorbereitung: „Das Schönste im Leben ist es, eine lange vorbereitete Idee zu verwirklichen“, erklärte Messner. Aus dessen Vortrag zum „Risikomanagement“, der anschaulich gezeigt hat, wie perfekt Instinkt funktionieren – und scheitern – kann, habe ich u.a. auch diesen Satz notiert: „Wenn man nichts wagt, kann man nicht einmal scheitern.“

Auf dem Forum sprachen danach Uli Drautz, Leiter Konzerncontrolling der Bechtle AG, unter der Überschrift „Integriert informieren: Bauchgefühl aus dem Computer?“, und Gunnar Reddemann, der Leiter Strategisches Controlling, Paul Gerhardt Diakonie e.V. über „Analyseklotzen statt Rechenkleckern: die Crux im One-Page-Reporting“. Reddemann näherte sich seinem Thema als „gelernter Chirurg“ über eine kurzweilige Beschreibung des menschlichen Auge-Hirn-Systems. Daraus leitete er u.a. ab: „Gutes One-Page-Reporting“ nutze menschliche Stärken und mildere dessen Schwächen ab. „Der One-Pager mit echtem Mehrwert ist ein Bild mit Liebe zum Detail“: Visualisierungen seien zu realisieren, ein Drill-down zu gewährleisten.

Der Leiter Planung und Steuerung der Porsche AG, Peter Pollig, sprach schließlich über „DeltaMaster bei Porsche: emotionales Controlling für emotionale Produkte“. Für Pollig ist ein „emotionaler Bericht“, ein Bericht der wahrgenommen wird. Schlüsselfaktor sei die Informationsdichte als das „Leistungsgewicht eines Berichtes“. Pollig gab Einblicke, wie das bei Porsche mit dem DeltaMaster von Bissantz realisiert wird.

Zu den bemerkenswerten Referaten dieses Tages im elegant-ehrwürdigen Ballsaal des „Hotel de Rome“ am Berliner Bebelplatz zähle ich auch die Moderation von Dr. Nicolas Bissantz und dessen Vortrag „Von Pixelland nach Panoramaland: wie Business Intelligence sein sollte“ sowie die Präsentation „DeltaMaster live“ von Marketing-Leiter Dr. Gerald Butterwegge. Eindruck haben bei mir u.a. die Vorstellung eines „Leitstands zur Unternehmenssteuerung“ und so manches neue Feature der Software hinterlassen, wie etwa der „semantische Zoom“ von Sparklines. Das sollte man gesehen haben…!

Wer noch mehr zum Executive-Forum von Bissantz & Company wissen will, kann im Bissantz-Weblog „Me, myself und BI“ unter der Überschrift „Yak statt Ebit?“ weiterlesen.

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Der Wert des Bauchgefühls

23. Mai 2011

Am kommenden Freitag (27. Mai) hat das Nürnberger Softwarehaus Bissantz & Company zu einer ganz speziellen Veranstaltung ins Hotel de Rome in Berlin eingeladen, die mein besonderes Interesse geweckt hat. Auf diesem „3. Executive Forum“ wird neben Controlling-Chefs namhafter Firmen und den Softwerkern auch Extrembergsteiger Reinhold Messner sprechen. Ihr gemeinsames Thema: „Management zwischen Intuition und Automation“.

In der Ankündigung heißt es bei BISSANTZ, für erfahrene Manager seien Faktum und Intuition, Bauch und Verstand weder Gegensätze, noch stünden sie in Konkurrenz. „Die erstaunlichste Rechenleistung findet immer noch im menschlichen Gehirn statt, das zahllose Eindrücke, Erfahrungen, Informationsschnipsel, Fakten, Zahlen, Schätzungen zu einem stimmigen Bild der Zukunft und unserer Handlungsmöglichkeiten formt und auf dieser Grundlage den Kurs bestimmt“, so der Ankündigungstext. Es sei an der Zeit, die Grundlage der softwaregestützten Entscheidungsfindung zu erneuern: „Wir sehen für die unmittelbare Zukunft ein Managementparadigma, in dem das angebliche Bauchgefühl als das erkannt wird, was es ist: blitzschnelle unbewusste Informationsverarbeitung entlang bewährter Entscheidungsregeln mit hoher Treffsicherheit. Wir können dem Rechner einen Teil dieser Intuition einhauchen und vor allem: die Intuition des Menschen durch Automation unterstützen.“

Das Forum in Berlin soll zeigen und diskutieren, wie das geht. Reinhold Messner soll u.a. erläutern, dass faktenbasiertes Risikomanagement Teil jeder noch so kühnen Unternehmung ist. Unternehmensvertreter von Bechtle, Porsche und der Paul Gerhardt Diakonie und Bissantz-Klienten sollen zeigen, wie weit sie auf diesem Weg schon fortgeschritten sind. Die Nürnberger Datenanalysespezialisten schließlich blicken voraus, welche Entwicklungen noch kommen werden.

Der Einladung zum Executive Forum folge ich mit Freude und großer Neugierde. Hier im ControllingBlog werde ich aus Berlin berichten.

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