CIS 2007: “Lösungsvorschlag ‘Beyond Budgeting'”

 Chaplin Röösli Beispiele

“Beyond Budgeting – Warum die klassische Budgetsteuerung ausgedient hat” ist nun der Vortrag von Prof. Franz Röösli, FH Nordwestschweiz, Direktor Beyond Budgeting Round Table, überschrieben. Dieser eröffnet den auch von mir mit Spannung erwarteten Themenschwerpunkt “Beyond Budgeting – Moderne Budgetierung”.

Prof. Heimo Losbichler berichtet in seiner Einleitung über die Debatten von Vertretern des ICV und des BBRT der letzten Monate, dankt Prof. Röösli an diesem CIS-Schwerpunkt teilzunehmen und erklärt: “Wir wollen uns aneinander reiben und dabei gemeinsam neue, effiziente Wege der Unternehmenssteuerung finden.”

Prof. Röösli, auch ICV-Mitglied, ist aus der Schweiz angereist und leitet humorvoll ein: “Dass mein Gepäck nicht mitgekommen ist, war nicht Beyond Budgeting”. Er steigt ein mit der Frage: “Sind wir im Management schon aus dem Industriezeitalter herausgetreten?” Er wolle Management-Modelle diskutieren und einen Lösungsvorschlag mit dem Beyond Budgeting machen. Er beschreibung ein “Kommando und Kontrolle Management Modell”. Dem setzt er entgegen: Der Erfolgreiche schlage nicht das Budget, sondern den Wettbewerb.

Dann stellt Röösli Unternehmen vor, die “Erfolg und ähnliche Steuerungsmodelle gemeinsam haben”, als Beispiele des Beyond Budgeting Einsatzes. Detailliert geht er dabei auf Svenska Handelsbanken ein. “Nicht budgetieren bedeutet nicht, nicht zu planen.” Entkoppelung von Planung und Rewards ist sehr wichtig”. Es folgen die Schilderungen der Beispiele Toyota, Egon Zehnder. 

Röösli wiederholt, es gehe um die Abkehr von “tayloristischem Denken”, vom “deterministischen Management”. Er empfiehlt zum Abschluss: “Überprüfen Sie, ob diese Management-Methoden für Sie relevant sind.”

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