CIS 2007: “Moderne Budgetierung – Ja, bitte!”

Auditorium 2 Dr. Berger-Vogel Auditorium

Als “Gegenreferat” kündigt Heimo Losbichler den nun folgenden Beitrag von Dr. Wolfgang Berger-Vogel “Moderne Budgetierung – Warum Beyond Budgeting keine Antwort auf bestehende Budgetierungsprobleme ist!” an. Berger-Vogels Eingangsstatement: “Bei aller berechtigten Kritik an der verbreiteten Budgetierung glauben wir nicht, dass Beyond Budgeting die richtige Antwort ist.”

Und weiter: “Ziele setzen heißt Planung. Und die Budgetierung ist ein Teil, der rechnerische, der Planung.” Dann erläutert er sein Verständnis von Planung. Berger-Vogel beantwortet dann seine Frage, “Ist Beyond Budgeting eine brauchbare Antwort für eine bessere Unternehmensführung?”, anhand einer kritischen Betrachtung von Begriffen und Thesen wie “Relative Ziele”, “bewegliche Ziele”, “Kontrolle anhand relativer Leistungsindikatoren”, “Dezentralisierung der Entscheidung, Ressourcen bedarfsbezogen ad hoc verfügbar zu machen”.

Er skizziert dann die “Grundzüge moderner Unternehmensführung”, anschließend die “Planungssystematik”. Beim Thema “Anreizsystem” plädiert Berger-Vogel dafür, diese nicht kurzfristig anzulegen, und beschreibt dessen Gestaltung in seiner Berufspraxis.

Seine Zusammenfassung leitet Berger-Vogel mit der These ein: “Die meisten (genannten) Beyond-Budgeting-Prinzpien sind bereits seit jeher Baustein einer guten Planung und Budgetierung”. Sein Fazit: “Reines Beyond Budgeting, dazu sage ich – ‘Nein danke!’.” Der Zwang zur Planung mit Budgetierung bestehe aus vielen Gründen. Kritik sei berechtigt, “also machen wir Moderne Budgetierung – Ja bitte!”

Budgetierung sei unerlässlich, aber erforderlich sei: – Abkehr von starren Systemen; – stärkere Verbindung zur Strategie; – mehr Flexibilität und laufender Forecast, – Verbindung mit vernünftigem mittelfristigen Anreizsystem.

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