CIS 2012 (6): Optimierungen bei Visualisierungen nötig

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Nach einer kommunikativen, stärkend genussvollen Mittagspause spricht nun Prof. (FH) Dr. Christoph Eisl, Studiengangskoordinator Controlling, Rechnungswesen und Finanzmanagement der FH Oberösterreich, Fakultät für Management, Steyr, über “Neue Wege im Reporting Design mit Hilfe von Eye Tracking Analysen”.

Zu Beginn stellt er kurz die Ergebnisse einer Studie zum Status Quo des Reporting Designs vor, die in den nächsten Tagen zur Verfügung stehen wird. Untersucht worden sind dabei z.B. die Geschäftsberichte der ATX-notierten österreichischen Unternehmen, inklusiver einer Analyse von 6.8000 Tabellen, Diagrammen und sonstigen grafischen Elementen. Zusätzlich hat eine Online-Umfrage unter Berichtserstellern und -empfängern zur monatlichen Managementberichterstattung stattgefunden. Zu erfahren ist u.a., dass ein Geschäftsbericht durchschnittlich 165 Seiten hat, von denen durchschnittlich 75 Seiten mit Tabellen, Diagrammen und sonstigen grafischen Elementen befüllt sind. Die Untersuchung habe gezeigt, so Eisl, dass “durchaus Optimierungsbedarf” bei den Visualisierungen besteht. Bei den Monatsberichten habe die Umfrage gezeigt; nur maximal 30 min. lang dauert die Beschäftigung mit diesen Berichten, zu denen diverse, vielfältige Änderungswünsche bestehen, z.B. mit der artikulierten Forderung: “mehr Diagramme!”.

Interessant sind auch die anschließenden illustrierten Testergebnisse zu Tabellen und Diagrammen, bis hin zur Verwendung von Sparklines in Berichten, “auf dem Eye Tracking Prüfstand”. Aus den gewonnenen Erkenntnissen leitet Eisl Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen für ein wirkungsvolles Reporting Design ab. Trotz vieler einleuchtender praktischer Tipps, erklärt Eisl am Schluss: “One ‘size-fits-all’ Antworten gibt es nicht.”

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