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Eine gute Sache sind alljährlich die Podiumsdiskussionen der CIS. In diesem Jahr diskutieren Peter Koestler, Controller der Miba AG (2.v.r.), Rudolf Peterbauer (rechts), Controller der Banner GmbH, Christoph Wurm (links), Vorstand Volkskreditbank AG, moderiert von Alexander Zens (2.v.l.), Redakteur der “Oberösterreichischen Nachrichten”. Unter der Überschrift: “Controlling fünf Jahre nach der Krise – Lehren für die Untternehmenssteuerung von morgen” wird gefragt, was sich mit der Krise im Controlling der Unternehmen geändert hat.

Peter Koestler verweist auf ein verstärktes Denken in Szenarien, auf einen höheren Stellenwert des Risikomanagements und auf das Working Capital Management als Controlling-Aufgabe. Rudolf Peterbauer ergänzt einen deutlichen Fokus auf die Kostenrechnung und konsequente strategische Arbeit, auch in Richtung Risikomangement. Bank-Vorstand Christoph Wurm sieht erhebliche Veränderungen im Controlling der Banken, vor allem ausgelöst durch eine deutlich belastete Ertragssituation.

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“Unternehmensplanung in saisonalen Märkten – der Ansatz der IFN-Gruppe” ist nun das Thema von Mag. Johann Habring, CFO der IFN-Holding AG. Er steigt mit Überlegungen “Warum Planung?” ein und meint: Weil wir uns auf die Zukunft vorbereiten wollen und wir nicht über unendliche Ressourcen verfügen. “Die Zukunft wird uns sicher überraschen, aber sie soll uns nicht überrumpeln.” Er plädiert für eine Planung als Steuerungsinstrument anstatt Pflichtübung. Habring berichtet ausführlich Erfahrungen mit der Konzernplanung und gibt den interessierten Zuhörern viele konkrete Tipps. Seine “wichtigsten Punkte” am Schluss beschließt Habring so: “UND: fordern Sie die dezentrale Verantwortung der Abteilungsleiter für die Planungen ein – der Plan ist nicht der des Controllers, sondern des Unternehmens und seiner Bereiche!”

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