Gerlinde Kaltenbrunner, Profibergsteigerin, Bühl / Schwarzwald

Sie berichtet, unterstützt durch mehrere Video-Szenen, von Ihrem 7. Versuch, den K2, als letztem von ihr noch nicht bestiegenem 8000er Gipfel, über die schwierigere Nord-Route zu besteigen

Voraussetzungen: gute Ernährung, Fitness, aber auch Entspannung nach einer Anstrengung

Team: insbesondere sich ergänzend, die einzelnen Schwächen (beim Bergsteigen) synergetisch ausgleichend

Sie beschreibt ebenfalls die Bedeutung von Intuition und Anblicks (Visualisierung) der Nordseite des K2 (zur Motivationsstärkung).

Mit einer fatalen Einstellung ging es teilweise leichter: „Wir nehmen es so an wie es ist und lamentieren nicht über das Wetter.“

Die Abstimmung erfolgte im Basislager. Während des Bergsteigens werden die Bewegungen fast automatisch ausgeführt.

Wenn es Schwierigkeiten gibt, z.B. mehrere Tage schlechtes Wetter, in denen es weder vorwärts noch rückwärts geht, gilt es Ruhe zu bewahren. Man darf sich nicht in eine negative Gedankenspirale ziehen lassen. „Wir werden da wegkommen!“, ist der zentrale Gedanke. „Andere Gedanken lasse ich in diesen Situationen nicht zu!“

Wenn das Wetter schlecht ist, wird das Essen immer wichtiger. Daher ist ein guter Koch im Team sehr wichtig. Jeder ist in schwierigen Situation dafür verantwortlich, die Motivation bei anderen Team-Mitgliedern zu stärken.

Vorher wurden Regeln definiert: Zum Beispiel: Was ist, wenn jemand umkehren will?: Jeder hat auf seine innere Stimme zu hören!

Immer wieder im Team die Risikobereitschaft abgestimmt.

Die Natur gibt die Bedingungen vor, die zu akzeptieren sind. Die sichere Rückkehr hat oberste Priorität.

 


 

Das Bergsteigen endet erst bei der sicheren Rückkehr im Basislager.

Kommentare

  1. Wirklich sehr beeindruckend, gerade auch die Fotos und Videos. Das es ohne ein gutes Team nicht geht, kam sehr gut rüber!

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