Nachhaltigkeit und Innovation – zwei wichtige Pfeiler für den Erfolg

Herbert Bolliger, Präsident der Generaldirektion, CEO, Migros-Genossenschafts-Bund, Zürich

1. Nachhaltigkeit als Teil der DNA

Hat in der Migros eine lange Tradition (seit der Erdölkrise); Migros versucht einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung (Wirtschaft, Ökologie, Soziales) in folgenden Bereichen zu berücksichtigen: Engagement außerhalb der Wertschöpfungskette, Engagement in der Wertschöpfungskette und auf den Ebenen “Markt” und “Gesetz”.

Es werden von Herrn Bolliger konkrete Beispiele entlang der Wertschöpfungskette beschrieben, z.B.: im Bereich “Rohstoffgewinnung, Produktion und Lieferanten”: Anwendung des BSCI-Verhaltenskodex; im Bereich “Distribution & Transport”: Bahntransporte, Naturnahe Firmenareale; im Bereich “Filialen”: Energieeffizienz (Geschlossene Kühlmöbel) und nachhaltiges Bauen; im Bereich “Konsum (Produke)”: Anwendung des MSC; nachhaltige Verpackungen und “Entsorgung”: Kundenretouren (PET-Flaschen-Rücknahme und Verwertung).

Migros, wurde zum nachhaltigsten Detailhandelsunternehmen der Welt ausgezeichnet, ebenso zur stärksten Marke der Schweiz.

2. Innovationen in einer großen, dezentral geführten Gruppe

Echte Innovation, d.h. unternehmerische Neuschöpfungen, lassen sich in einem großen Unternehmen nicht befehlen. Sie resultieren aus Querdenken, aus Wahrnehmungen von Veränderungen im Kundenverhalten. Große Unternehmen sollen für Innovatoren attraktiv sein. Es sollte sich als Kern eines Netzwerkes für innovative Pionieren sehen. Migros ist fähig Innovationen aufzugreifen und weiterzuentwickeln. Innovationen müssen erkannt werden und für Innovatoren müssen Freiräume zur Weiterentwicklung gegeben werden.

Es werden 4 Beispiele ausgeführt: 1. Customer and Web Intelligence (CWI); 2. m-way (Elektromobilität); 3. LeShop; 4. Depot

Voraussetzungen für erfolgreiches Innovieren:

a) Verständnis, dass echte Innovationen in einer Konzernstruktur nicht entstehen können; b) Aufbau von Netzwerken zur Schaffung von Innovationsplattformen; c) Freiräume zulassen und Mut zur Initiative fördern; d) “Macher-Mentalität, die einfaches Ausprobieren vor theoretische Herleitung setzt

3. Anmerkung: einst war ich Controller, heute Manager

Erfolg (eines Projektes) = Qualität x Akzeptanz

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