Controlling heute Rosita Blaha

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Artikel Tagged ‘Social Media’

41. Congress der Controller: CongressApp in den Stores jetzt verfügbar

20. April 2016

App_logoDie App zum 41. Congress der Controller ist unter der Bezeichnung „ICV Congress“ in Apple-Store und Google-Play-Store zum kostenlosen Download verfügbar. Nutzer der CongressApp aus dem Vorjahr können ihre App nun auch einfach aktualisieren.

Die App bietet wieder das Congress-Programm im Überblick, ebenso Informationen zu den Referaten, den Congress-Rednern und zu den Ausstellern. Nutzer können mit der CongressApp ihr individuelles Programm zusammenzustellen. Angemeldeten Congress-Teilnehmern stehen zudem die verfügbaren Vortragsfolien nach Eingabe ihres übermittelten Kennworts zum Download bereit und sie können dann jederzeit via CongressApp darauf zugreifen.

Auch in diesem Jahr sind in der CongressApp Twitter-Feed (Hashtag Congress: #CCongress16) sowie Blog-Feed (Manfred Grotheer bloggt hier live in der Kategorie: 41. Congress der Controller) enthalten.

P.S.: Das ICV-Team PR / New Media freut sich, wenn sich wieder viele Congress-Teilnehmer beim „Controller’s Biergarten“ am Montag um den „Social-Media-Stammtisch“ scharen. Infos dazu natürlich auch via CongressApp….

41. Congress der Controller 2016, Internationaler Controller Verein, Live-Blogs, Szene , ,

Die „ROI-Brille“ abnehmen

6. Juli 2011

CMconf2011Gestern hatte ich Gelegenheit mir einige Vorträge auf der Münchner „Social Media Conference“ anzuhören. Diese Tagung „zu Facebook, Twitter, Youtube & Co.“ wendet sich an Führungskräfte aus Unternehmen, die zukünftig mit Produkten/Dienstleistungen verstärkt in Social Media Kanälen aktiv werden oder bereits eingeführte Maßnahmen verbessern möchten. Die zweitägige Konferenz sollte anhand von Case Studies und Studien einen Überblick über die wichtigsten Fragestellungen zum Thema Social Media geben und zugleich praxisnahe Tipps vermitteln. Auf der Agenda standen Vorträge zu Markenbildung und -führung, Monitoring der Social Media Aktivitäten, Unternehmenskommunikation & Social Media, Auswirkungen auf die Unternehmensorganisation, rechtliche Aspekte etc.

Am Dienstagvormittag war ich mit dabei. Was „relevante Treffer“ im Social Web sind und wie sich diese messen lassen, erläuterte zunächst Prof. Dr. Matthias Fank, FH Köln, Institut für Informationswissenschaften. Für anhaltende Diskussionen, auch noch in den folgenden Pausen, sorgte zwar seine beeindruckende mathematische Formel zur Bewertung von Foren, die „Page Rank“, „Alexa Traffic Rank“, „Quantity“ und schließlich „Links“ zusammenrechnet. Aber seine Botschaft war deutlich: Measurement ohne Ziel ist sinnlos, man müsse zunächst einmal wissen, was man will. Fank plädierte zudem für qualitative Bewertungen: „Ich brauche Treffer, mit denen ich etwas anfangen kann.“ Bei der Bewertung von Foren etwa, sei nicht die Anzahl von Views relevant, sondern die Anzahl von Leuten, die in kurzer Zeit einen Beitrag zu einem bestimmten Thread schreiben. Nach dem Vorbild der Balanced Scorecard schlug Fank eine ausbalancierte Bewertung der Social Web Aktivitäten vor; eine „Social Media Scorecard“.

Auch in einem zweiten Vortrag wurde zunächst grundsätzlich gefordert, für Social Media Aktivitäten Ziele festzulegen. Anna-Lena Radünz von der metapeople GmbH erklärte in ihrem Vortrag zum „Impact von Social Media auf den Umsatz“, „wer keine Strategie, keine Ziele hat, kann auch nicht messen“. Es gibt sicher viele Ziele für den Einsatz von Social Media, so Radünz, aber das höchste Ziel sei doch „steigender Umsatz“. Als Modell schlug Radünz eine „Customer Journey“ vor, mit deren Hilfe geklärt wird, in welchen der diversen Kanäle sich die Kunden eigentlich zu ihrem Kauf bewegen. Damit könnte Verständnis geschaffen werden, warum die Kunden eigentlich etwas kaufen. – Für mich war noch ein weiterer Gedanke in dem Vortrag interessant: Anna-Lena Radünz schlug vor, Social Media auch dafür einzusetzen, Kunden bei ihrem Kauf einen Gesprächspartner/Verkäufer anzubieten, den er aus dem realen Geschäft gewöhnt sei.

Danach gaben Christoph Bühlen, Senior Direct Marketing Manager bei Bosch Powertools, und Ken Kasischke, Leiter Marketing der Globalpark AG, in ihrem Praxisvortrag „Was sind Facebook-Fans wert?“ einen Einblick in ihr offensichtlich erfolgreich verlaufenes Projekt bei Bosch-Powertools. Sie schilderten, warum und wie sie eine Facebook-Seite für professionelle Kunden – Handwerker – eingerichtet hatten und wie sie den Erfolg ihres Projektes messen und auf dieser Grundlage die Site weiterentwickeln. Auch hier wieder besonders interessant: die Entwicklung und Messung qualitativer Kennzahlen.

Mein Konferenzbesuch endete mit dem Vortrag „Freunde?!“, wie man auf Facebook Freunde findet, hält und mit ihnen dealt, von Benjamin Loos, Geschäftsführer der brandbutler GmbH & Co. KG. Die knapp 200 Zuhörer aus Social Media Agenturen und Unternehmen spendeten diesem Beitrag besonders viel Beifall. Loos hatte plädiert, die „ROI-Brille“ abzunehmen, wenn man Social Media beginnt. Es gelte zunächst, sich etwa bei Facebook auf die Festigung der Freundschaften zu konzentrieren: denn nachhaltig dealen lasse es sich nur mit guten Freunden.

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ICV und Social Media

3. Mai 2011

In der neuesten Ausgabe des „Controller Magazins“ habe ich einen Beitrag zum Thema „Internationaler Controller Verein (ICV) im Social Media“ geschrieben. Unter der Überschrift „Wozu muss ich wissen, ob gerade jemand frühstückt?“ habe ich die jahrelange Entwicklung des Mitmach-Webs im ICV beschrieben und beide als „natürliche Verwandte“ bezeichnet: Das Mitmach-Web wäre wohl kaum besser als z.B. beim ICV aufgehoben; in einem Verein, wo ohnehin jeder mitmacht. – Ich habe in dem Beitrag auch angekündigt, meinen „‚Lobgesang‘ auf Social Media und ICV“ im ControllingBlog zur Diskussion zu stellen, was ich hiermit gerne tue.

cmcovercmeditorial2

„Wozu muss ich wissen, ob jemand gerade frühstückt?“
Das ist eine beliebte Gegenfrage, will man jemandem eine Meinung zu Twitter, Facebook & Co. entlocken. Mehr…

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Heute Social Media Konferenz in Zürich

2. Februar 2011

Heute findet in Zürich die Next Corporate Communication Konferenz 2011 „Perspektiven von Social Media für Marketing, Unternehmenskommunikation und Vertrieb“ statt. Leider kann ich nun doch nicht teilnehmen und von dort berichten.

Next Corporate Communication“ ist ein Projekt des Instituts für Marketing der Universität St. Gallen. An dieser Plattform zur Diskussion der Perspektiven von Social Media für Marketing, Vertrieb und Unternehmenskommunikation beteiligen sich lt. NCC bislang über 100 Unternehmen. Das Projekt will wesentliche Impulse für die Umsetzung der Möglichkeiten von Social Media in der Unternehmenspraxis geben.

Die heutige Konferenz soll die Ergebnisse der Forschung aus unterschiedlichen Teilaktivitäten integrieren. V.a. Ergebnisse aus einzelnen Fokusgruppen sowie Fallstudien in Bezug auf die Anwendung von Social Media in Unternehmen stehen auf der Agenda. Eingeladen nach Zürich hat Dr. Alexander Rossmann, Project Director, Institut für Marketing, Universität St.Gallen. Als Referenten sind mit folgenden Themen angekündigt:

Dr. Alexander Rossmann | Project Director, Institut für Marketing, Universität St.Gallen
Social Media in Marketing, Vertrieb und Unternehmenskommunikation: Zwischen erster Annährung und der Integration in Geschäftsprozesse

Prof. Dr. Peter Gentsch | Managing Direcor, Business Intelligence Group | Social Media Measurement Framework: Nutzen und Ansatz einer strategieorientierten Social Media Erfolgsmessung

Andreas Bock | Head of Social Media, Telekom Deutschland
Telekom hilft – Service, Vertrieb und Community Building in der Telekommunikation

Roland Fiege
Social Media Monitoring Guide: Leitlinien für die Auswahl und strategische Implementierung von Monitoringlösungen

Isabell Osann| KPMG Advisory:
Social Media in der Automobilbranche aus Sicht des CIO: Eine aktuelle Studie der Universität St.Gallen und KPMG

Leila Summa | Social Media Director, MIGROS:
MIGROS und Migipedia: Erfahrungen mit Social Media im Retail

Markus Zeller | Manager Online Communication, smart:
Integrierte Organisationsstruktur und digitale Kommunikation für die Marke smart

Ralf Greis | Geschäftsführer, Die Zukunfts-Akademie:
Social Media mit Change Management, Change Management mit Social Media: Implikation neuer Medien für die systemische Unternehmensentwicklung

Gerne hätte ich die Tagung besucht. Besonders interessieren mich Schnittstellen zur Arbeit unseres ICV-Fachkreises „Kommunikations-Controlling“; die Tagung bietet da interessante Beiträge wie etwa zur strategieorientierten Erfolgsmessung. Der trifft sich übrigens am 3./4. März bei der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg zu seiner nächsten Sitzung.

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Social Media 2011: „Den ROI-Code knacken“

17. Dezember 2010

In einem lesenswerten „ReadWriteWeb“-Blog-Beitrag zu den 10 wichtigsten Social-Media-Trends 2011 ist Punkt 6 überschrieben mit: „ROI will be redefined“. Trotz zahlreicher Diskussionen zum ROI-Thema hätten die meisten Unternehmen noch keine Ahnung, wie ROI aussagekräftig gemessen werden könnte, wird von dem Technologie-Blog Forrester zitiert. Es gehe um ROI-Kennzahlen jenseits von der Anzahl „Mag ich“-Klicks und von Kommentaren. Die Verbindung mit messbaren Unternehmenszielen und den entsprechenden Kennzahlen werde entscheidend sein, einen nachvollziehbaren Zusammenhang zum Unternehmensergebnis herzustellen. Zur Umsetzung heißt es in dem Beitrag weiter: Unternehmen, die auf Social Media „Strategists“ mit Marketing-Analyse-Background und unternehmensstrategischen Erfahrungen  zurückgreifen, würden schließlich den Wettlauf gewinnen, den „ROI-Code zu knacken“.

Ob Social Media oder auch die anderen Kommunikationskanäle: Der ICV-Fachkreis „Kommunikations-Controlling“ ist in diesem Rennen gut dabei. Das vielbeachtete Statement „Grundmodell für Kommunikations-Controlling“ vom Juni 2010 ist ein Meilenstein. Als ein Standard für das Management der Unternehmenskommunikation beinhaltet es die zentralen Bestandteile zum Aufbau von Kommunikations-Controlling. Dazu gehören die Entwicklung einer Zielkaskade für die Kommunikation und ein Wirkungsstufenmodell zu den einzelnen Kennzahlenkategorien für die Kommunikation.

Nachdem damit erstmals konkrete Handlungsempfehlungen für die strategische und operative Steuerung der Unternehmenskommunikation entwickelt sind, setzt der FAK seine Arbeit z.B. mit verschiedenen Praxis-Beispielen zielstrebig fort. – Das wird also auch in dieser Beziehung ein spannendes Jahr 2011!

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Oi Torpedo