Controlling heute Rosita Blaha

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Green-Controlling-Preis 2016 an Robert Bosch GmbH und DATEV eG

21. September 2016

stuttgart-2016-greenpreistraegerController als „grüne“ Business Partner des Managements müssen dafür sorgen, dass Unternehmenslenker die Nachhaltigkeit berücksichtigen (können). Der Green-Controlling-Preis geht in diesem Jahr an die Robert Bosch GmbH und an die DATEV eG. Mit dem Preis prämiert die Péter-Horváth-Stiftung alljährlich in Kooperation mit dem Internationalen Controller Verein (ICV) Controlling-Lösungen, die vorbildlich Nachhaltigkeitsaspekte in die Unternehmenssteuerung integrieren.

Soeben überreichten Stifter Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Péter Horváth und ICV-Vorstandsvorsitzender Siegfried Gänßlen auf dem 30. Stuttgarter Controller-Forum den Green-Controlling-Preis für die „Entwicklung eines Systems für strategisches und operatives Umweltcontrolling“ bei der Robert Bosch GmbH sowie für den „Nachhaltigkeitscheck – Führungsinstrument zur Verankerung von Nachhaltigkeit in der Unterneh-menssteuerung“ bei der DATEV eG.

Prämiert werden seit 2011 alljährlich Lösungen, die systematisch und ganzheitlich Nachhaltigkeit in das Gesamtsystem der Unternehmenssteuerung integrieren. Wie Péter Horváth erklärte, zeichneten sich die Bewerbungen um den Preis 2016 sowohl durch ihre umfassende Sicht der Nachhaltigkeit aus, als auch durch die aktive strategische wie operative Rolle des Controllings sowie durch das Einbeziehen der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette.

Controller als „grüne“ Business Partner des Managements
Der Green-Controlling-Preis geht 2016 sowohl an ein Groß- wie auch an ein mittelständisches Unternehmen. Unter dem Titel „Entwicklung eines Systems für strategisches und operatives Umweltcontrolling“ hatte die Robert Bosch GmbH ein integriertes Gesamtsteuerungssystem entwickelt und eingeführt, das in allen Geschäftsprozessen (von der Unternehmensentwicklung über die Steuerung und Unterstützung bis hin zur Wertschöpfung) verankert wurde. Dabei stellt das Controlling strategisch wie operativ sicher, dass Ökonomie und Ökologie in eine Balance gebracht werden. „Die BOSCH-Lösung zeigt vorbildlich, wie das Thema Ökologie alle Funktionen und alle Hierarchieebenen des Konzerns weltweit umspannt und von allen Mitarbeitern gelebt wird. Insbesondere wird die aktive Rolle des Controllers als ‚grüner‘ Business Partner deutlich“, erklärt Péter Horváth.

Green-Controlling-Preisträger 2016 ist ebenfalls die DATEV eG aus Nürnberg. Als großes mittelständisches Genossenschaftsunternehmen hat die DATEV die nachhaltige Geschäftsentwicklung fest in den Unternehmenszielen verankert. Ausgezeichnet wurde das Konzept „Nachhaltigkeitscheck – Führungsinstrument zur Verankerung von Nachhaltigkeit in der Unternehmenssteuerung“. „Auch bei der DATEV ist der integrative Ansatz beispielgebend und best practice“, erklärt Horváth. „Das Thema Nachhaltigkeit ist sowohl in die Organisationsstruktur, als auch in die Geschäftsprozesse umfassend eingebunden. Das Controlling bildet die Nachhaltigkeit in seinen Zahlen ab. Die operative Umsetzung und Steuerung erfolgt über ein fest definiertes Set an Kennzahlen. Alle Entscheidungen des Vorstandes sind auch unter Nachhaltigkeitsaspekten zu evaluieren.“

„Vorbildliche Lösungen geben Controller-Community Orientierung“
„Controller sind als Business Partner des Managements gefordert, ihre Unternehmen sowohl bei der Entwicklung als auch Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen aktiv zu unterstützen“, erklärt ICV-Vorsitzender Siegfried Gänßlen. „In der Unternehmenssteuerung ist das Thema Nachhaltigkeit in den letzten Jahren gereift. Das hat die Green-Controlling-Studie 2016 des Internationalen Controller Vereins zeigt. Verglichen mit 2010 stehen heute bei diesem Thema ökonomische Vorteile im Vorder-grund, verbunden mit der gesellschaftlichen Verantwortung und der Erfüllung gesetzlicher Pflichten.“

Das Controlling ist aber oftmals noch gar nicht oder nur sehr wenig in die Umsetzung sozialer und ökologischer Unternehmensziele eingebunden. „Umso wichtiger sind Green-Controlling-Lösungen aus der Praxis, die der Controller-Community Orientierung geben“, so Gänßlen. „Den Preisträgern 2016 ist das vorbildlich gelungen.“

„Nahhaltigkeitscheck“ bei DATEV

stuttgart-2016-greenpreis-maronstuttgart-2016-green-preisverleihung-an-datevFür den mittelständischen Green-Controlling-Preisträger 2016, DATEV eG, präsentiert auf dem 30. Stuttgarter Controller Claudia Maron, Leiterin Betriebswirtschaft Datev eG, Leiterin des regionalen ICV-Arbeitskreises AK Franken, die ausgezeichnete Lösung.

„Was macht einen IT-Dienstleister ‚grün‘?“, fragt sie zum Beginn. Claudia Maron betont neben den fast klassisch zu bezeichnenden Umweltberichten die „starke soziale Komponente“ in ihrem Haus. Bei Datev stehen die drei Säulen Ökonomie, Ökologie und Soziales nebeneinander. Nachhaltigkeit ist im Top-Management verankert. Die von der Preisträgering gezeigte „Nachhaltigkeits-Checkliste“ ist übrigens verpflichtend bei jeder Entscheidungsvorlage im Vorstand.

Robert Bosch GmbH: Strategisches & operatives System

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Dr. Stefan Asenkerschbaumer, als Stv. Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH und CFO verantwortlich für das Umweltcontrolling-System, beschreibt wie sein Unternehmen das Credo „Bosch – mehr Lebensqualität durch Technologie“ in den Fokusbereichen für Nachhaltigkeit – Produkte, Infrastruktur, Prozesse – umsetzt. Dr. Asenkerschbaumer geht auch auf ein weltweites Umweltinformationssystem bei Bosch ein, das detaillierte, laufend erhobene Werte als Basis der Unternehmenssteuerung liefert. Der Vortrag macht die hohe Komplexität des Themas in dem Großunternehmen deutlich. Dr. Asenkerschbaumer betont abschließend, Nachhaltigkeit sei eine Verantwortung in der gesamten Organisation – jede Führungskraft sei dafür verantwortlich. Ökologie und Ökonomie dürften keine Gegensätze sein, sondern müssten in Balance gebracht werden.

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ICV-Fachkreis Green Controlling interpretiert Studienergebnisse

8. April 2016

Der Fachkreis „Green Controlling“ des Internationalen Controller Vereins (ICV) hat auf seiner jüngsten Sitzung am 24. März, die auf Einladung von Angelika Henkel, Head of Controlling, bei der Firma STABILO in Heroldsberg stattfand, die Ergebnisse der Studie „Green Controlling 2016 – Wo stehen wir nach 5 Jahren?“ beraten. Die Studie wird anlässlich der ICV-Mitgliederversammlung (24. April) und des 41. Congress der Controller (25./26. April) in München erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

FAK Green Stabilo 2

Im Jahr 2010 hatte die Ideenwerkstatt des Internationalen Controller Vereins (ICV) das Thema „Greening“ der Unternehmen aufgegriffen und dessen Relevanz sowie erste Lösungsansätze in der Unternehmenspraxis diskutiert. In diesem Kontext entstand die erste Studie zum Thema Green Controlling (s. ICV-ControllingWiki), in der der Entwicklungsstand dieses damals neuen Controlling-Themenfelds und dessen Relevanz in der Unternehmenspraxis untersucht wurden.

Fünf Jahre später hat das Thema Nachhaltigkeit weiter an Bedeutung gewonnen. Zudem rücken soziale Aspekte wie die Gesundheit der Mitarbeiter sowie die Einhaltung der Rechte von Mitarbeitern ausländischer Zulieferer zunehmend in den Fokus der Unternehmen. Finden sich diese Entwicklungen auch in den aktuellen Ansätzen des Green Controlling in der Unternehmenspraxis wieder?

Der Titel der zweiten Studie lautet „Green Controlling 2016 – Wo stehen wir nach 5 Jahren?“. Das Ziel der neuen Auflage war es, vor allem unter den ICV-Mitgliedern den aktuellen Stand des Green Controlling zu erheben. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf den Veränderungen im Umsetzungsgrad und der Relevanz des Green Controlling im Vergleich zur ersten Studie aus dem Jahr 2010. Während sich die erste Befragung auf die ökologischen Aspekte der Nachhaltigkeit konzentrierte, wurden nun auch Fragen zu sozialen Aspekten hinzugefügt.

Die, wie FAK-Leiter Sebastian Berlin schrieb, „zum Teil überraschenden, zum Teil ernüchternden Erkenntnisse“ der neuen Studie wurden auf dem letzten Treffen des ICV-Fachkreises Green Controlling diskutiert. Seit nunmehr fünf Jahren erarbeiten dort zahlreiche führende Unternehmen und Forschungsinstitute gemeinsam praktikable Lösungen zur Umsetzung eines Green Controlling in der Unternehmenspraxis. Die intensiven Diskussionen der Studienergebnisse beim Treffen am 24. März dienten einer „möglichst objektiven Interpretation mit einem starken Praxisbezug“, so Sebastian Berlin. Auch diese Ergebnisse werden in der bald veröffentlichten Studie nachzulesen sein.

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Bis Ende Februar: Pro Fragebogen ICV-Green-Controlling-Studie 1 EUR für Klimaschutz

19. Januar 2016

Der ICV hat sein Angebot an die Controlling-Community, einen spezifischen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, verlängert: Bis Ende Februar ist nun eine Teilnahme an der Studie „Green-Controlling 2015 – Wo stehen wir nach 5 Jahren?“ möglich. Der ICV untersucht, welchen Stand das Green-Controlling in den letzten 5 Jahren erreicht hat und will daraus mit seinem Fachkreis Green-Controlling Handlungsempfehlungen ableiten. Um noch mehr Controllerinnen und Controllern Gelgenheit zu geben teilzunehmen wurde die Aktion bis 29. Februar verlängert.

Das Ausfüllen des deutsch und englisch angelegten Fragebogens dauert etwa 15 Minuten. Neben der nachhaltigen Stärkung des Green-Controlling soll mit der Aktion auch kurzfristig ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden: Für jeden vollständig ausgefüllten Fragebogen spendet der ICV 1 Euro an die Organisation Atmosfair. Helfen Sie bitte bei der neuen Studie mit – und sorgen Sie dabei gleichzeitig für ein hohes Spendenaufkommen!

Der vom ICV herausgegebene Newsletter „Controller’s e-News“ unterstützt die Green-Controlling-Studie ebenfalls. Unter allen Umfrageteilnehmern werden 5 Exemplare des im Haufe-Verlag erschienenen Buches „Finance-Prozessmodell“ verlost. Der Leitfaden bietet eine gute Vorlage für die Analyse, Gestaltung und Optimierung der Finance-Prozesse in der Praxis. Zudem gibt er durch den Blick auf die CFO-Agenda und -Rollenbilder und mit der Beschreibung organisatorischer Gestaltungsaspekte wichtige Hinweise für die Definition und Umsetzung von Strategien und Strukturveränderungen. (Kai Grönke, Dr. Jana Heimel, Daniel Mönch, Dr. Christoph Eppinger, Gunther Fleck, Katja Hägele, Dr. Elisabeth Schmid, Thomas Unger, Mike Wohlbold: „Finance-Prozessmodell – Leitfaden für die Beschreibung und Gestaltung von Rechnungswesen, Steuern und Treasury“, ISBN: 978-3-648-07875-4, 78 Seiten, 24,80 EUR)

Um in den Lostopf zu kommen brauchen Sie nur an der aktuellen Umfrage Green-Controlling teilzunehmen. Danach senden Sie an die e-News-Redaktion eine E-Mail mit dem Betreff „Done: Green-Controlling-Umfrage“ sowie mit Ihrer Postadresse (für den Gewinnfall). Diese Gewinnchance gilt für alle Umfrageteilnehmer – auch die, die bereits im Dezember teilgenommen haben. – Viel Glück!

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„Green-Controlling-Studie 2016“: Für jeden ausgefüllten Fragebogen spendet der ICV 1 EUR für den Klimaschutz

4. Dezember 2015

In Paris ringt die Klimakonferenz… – Wollen Sie mit uns hier etwas für den Klimaschutz tun? – Dann machen Sie doch bitte mit bei der „Green-Controlling-Studie 2016“ des ICV! Pro ausgefülltem Fragebogen wird der Internationale Controller Verein (ICV) 1 EUR der Klimaschutz-Organisation Atmosfair spenden.

Mit grünen Themen schwarze Zahlen zu schreiben, ist die Idee des Green-Controllings. Wo steht die Controlling-Community in Sachen Green-Controlling fünf Jahre nach einem ambitionierten Start in diesem Bereich? Die Ideenwerkstatt des Internationalen Controller Vereins (ICV) hatte damals mit intensiver Arbeit den Grundstein gelegt, auf dem inzwischen etablierte Institutionen wie der ICV-Fachkreis Green Controlling und der alljährlich verliehene Green-Controlling-Preis aufbauten. 2010/2011 hatte die ICV-Ideenwerkstatt eine Studie durchgeführt, die jetzt eine große Neuauflage findet.

Dazu bitte ich Sie, liebe Leserinnen und Leser des ICV-ControllingBlogs, um Ihre zahlreiche Teilnahme.

Untersucht wird der aktuelle Verbreitungsstand des Green Controlling. Der wahlweise auf Deutsch und auf Englisch angelegte Fragebogen richtet sich an Mitarbeiter des Controllings bzw. solche Mitarbeiter im Unternehmen, die Controlling-Aufgaben wahrnehmen. Die Teilnahme dauert etwa 15 Minuten. Für Fragen zur Durchführung und zur Auswertung stehen die Initiatoren vom ICV-Fachkreis Green Controlling zur Verfügung (Kontaktinfos auf jeder Seite des Fragebogens).

Helfen Sie bitte bei der neuen Studie mit – und sorgen Sie dabei gleichzeitig für ein hohes Spendenaufkommen!

Hier geht es zum Online-Fragebogen der „Green-Controlling-Studie 2016“: KLICK

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Enormes Pensum für den Vorstand

19. Oktober 2015

Am Wochenende hat in München der Vorstand des Internationalen Controller Vereins (ICV) turnusmäßig getagt. Zu den Schwerpunktthemen der umfangreichen Tagesordnung gehörten: der Stand des CMS-Projekts/neue ICV-Website, die Vorbereitungen zur ICV-Führungskräftetagung Ende November sowie zum 41. Congress der Controller am 25./26. April 2016 in München, Veränderungen in der Organisation des ICV in Polen sowie die Mitte November startende große 2. Green-Controlling-Studie des ICV. Der Vorstand befasste sich zudem mit der ICV-Internationalisierungsstrategie, mit dem ICV in der Schweiz, mit der Arbeit der Fachkreise und der Verbreitung ihrer Ergebnisse.

ICV Vosi 10 2015

Der ICV-Vorstand bei der Arbeit (v.l.n.r.): Siegfried Gänßlen, Conrad Günther, Karl-Heinz Steinke, Prof. Dr. Heimo Losbichler, (Carmen Zillmer, Leiterin der ICV-Geschäftsstelle, Gast), Malgorzata Podskarbi, Dr. Klaus Eiselmayer. Nicht auf dem Bild: ICV-Vorstand Matthias von Daacke, der telefonisch zugeschaltet war, und Executive Advisor Dr. Walter Schmidt, der zeitweise per Telefon an der Sitzung teilnahm, sowie Hans-Peter Sander, Leiter ICV-Team PR/New Media, als Gast.

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Diskutieren Sie neues ICV-White-Paper Investionscontrolling 2.0!

27. April 2015

Soeben haben wir im ICV-ControllingBlog einen Bereich „Investitionscontrolling 2.0“ eröffnet. Darin wird das neue White Paper des ICV-Fachkreises „Green-Controlling“, „Investitionscontrolling 2.0 – Planung und Umsetzung von Investitionen zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele“, vorgestellt.

LeserInnen sind herzlich eingeladen, das zum 40. Congress der Controller erstmals vorgestellte Dokument zu diskutieren und mit Ihren sehr willkommenen Kommentaren zur Weiterentwicklung beizutragen.

Hier entlang!

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CCS 2014 (2): Green-Controlling-Preis 2014 an STABILO und Takata AG

27. November 2014

Soeben ist auf der CCS 2014 der Green-Controlling-Preis 2014 an die STABILO International GmbH für das Programm „Controlling als Business Partner der nachhaltigen Unternehmensführung“ und an die Takata AG für das Programm „Maximize innovation to minimize environmental impact“ verliehen worden. Den mit 10.000 EUR dotierten, von der Péter-Horváth-Stiftung gestifteten Preis überreichte Péter Horváth, Jury-Vorsitzender und Leiter der ICV-Ideenwerkstatt.

DSC_0844 (Verleihung Green-Controlling-Preis 2014, v.l.n.r.: Dr. Dan Tulvan, Director Manufactoring, Arad (RO), Jürgen Volk, Manager Controlling Steering Wheel EMEA, Jörg Henry Dinkat, Director Controlling Global Steering Wheel & FI/CO Office EMEA – alle Takata; Péter Horváth, Jury-Vorsitzender; Angelika Henkel, Leiterin Controlling, Stabilo International, Martin Reim, Geschäftsführer Schwanhäuser Industrie Holding; Lucian Lusca, Manager General Service, Takata Arad (RO); Siegfried Gänßlen, ICV-Vorsitzender)

Die Preisträger präsentierten im CCS-Plenum vor über 100 Controlling-Experten und Managern ihre Lösungen: Angelika Henkel, Stabilo International GmbH, Heroldsberg, und Jörg Henry Dinkat, Takata AG, Aschaffenburg.

Beide Preisträger haben angekündigt, ihre Preisgelder für soziale Zwecke zu spenden: Stabilo für eine Flüchtlingsunterkunft in Höchstadt, Takata AG für ein soziales Projekt in Rumänien.

STABILO: „Controlling als Business Partner der nachhaltigen Unternehmensführung“

Um die Nachhaltigkeitsinitiativen des Unternehmens zu fokussieren, definierte die Unternehmensleitung im Jahr 2009 mit der „Strategie 2014“ konkrete Nachhaltigkeitsziele. Als Business Partner des Managements und der operativen Einheiten war das Controlling gefordert, die Anforderungen in die täglichen Abläufe zu integrieren, die sich aus den Nachhaltigkeitszielen ergaben. Die grüne Controlling-Lösung hat drei Komponenten: 1. (Weiter-)Entwicklung des STABILO-Nachhaltigkeitsprogramms unterstützen; 2. Transparenz über Programmergebnisse schaffen und berichten; 3. Nachhaltigkeitsprogramm prozessintegriert begleiten.

Die Jury erkannte in dem Lösungskonzept mehrere innovative Aspekte. Unter anderem ist das Controlling als interner Berater für alle Prozesse integriert, während die Fachabteilungen in der Umsetzung ihrer Projekte autark sind. Es werden alle drei Dimensionen der Nachhaltigkeit – ökonomische, ökologische, soziale – integriert betrachtet und Transparenz über deren Wechselwirkungen geschaffen. Die grüne Controlling-Lösung ist als wesentliche Säule des STABILO Nachhaltigkeitsprogramms in die bestehenden Controlling-Prozesse integriert. Dabei bestand die Prämisse, dass das Controlling des Nachhaltigkeitsprogramms zu keinem zusätzlichen oder parallelen Controlling-Prozess führen darf. Vielmehr wurden bestehende Budgetierungs- und Reportingprozesse um Nachhaltigkeitsziele erweitert. Einzig das Maßnahmen-Controlling, welches zum laufenden Monitoring der Nachhaltigkeitsmaßnahmen eingesetzt wird, wurde neu aufgebaut.

Die grüne Controlling-Lösung hat dazu beigetragen die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Thema Nachhaltigkeit zu fördern. Durch die Nachhaltigkeitsstrategie, die Veröffentlichung der Ziele und Maßnahmen sowie das kontinuierliche Reporting fühlen sich die Mitarbeiter aller STABILO Einheiten integriert. In den Budgetdurch-sprachen, Sales- und Marketingmeetings gab es viele gute Beispiele, die von anderen wieder kopiert oder modifiziert umgesetzt wurden. So entstand über alle Einheiten hinweg eine Eigendynamik.

Seit Beginn des Nachhaltigkeitsprogramms 2009 konnten wesentliche Erfolge erzielt werden. Durch die Green-Controlling-Lösung konnten diese Erfolge auch sichtbar gemacht werden, was wesentlich dazu beiträgt, dass Nachhaltigkeit auch weiterhin ein wesentlicher Bestandteil der STABILO Unternehmensphilosophie ist.

Takata AG: „Maximize innovation to minimize environmental impact”

Die Takata Corp. mit Hauptsitz in Tokio ist ein global operierender Hersteller von automobilen Insassenschutzsystemen (Jahresumsatz: 4,1 Mrd. EUR, ca. 45.000 Mitarbeiter weltweit). Die Takata AG mit Zentrale in Aschaffenburg bündelt die europäischen Aktivitäten.

Mit der prämierten Green-Controlling-Lösung hat Takata das klassische KPI-System um neu entwickelte Kennzahlen und eine höhere Detaillierung erweitert. Es wurden „green MbOs“ (Management by Objectives als weltweites, variables Vergütungssystem für Manager) – „Minimize Impact on Environment“, „Limit Potential of ecologic Hazards and Risks“, „Rational materials consumption“ – im Zielvereinbarungssystem implementiert. Das Zielvereinbarungssystem wurde mit dem KPI-Reporting (Key Performance Indicators) gekoppelt.

Als „Green Projects“ versteht Takata alle Projekte, welche die Umwelt entlasten, Energie sparen oder Umweltrisiken vermeiden. Das Controlling unterstützt und priorisiert „Green Projects“ durch Wirtschaftlichkeitsberechnungen, Datenrecherchen und Ergebnistracking.

Die Green-Controlling-Lösung, bei der das Takata-Controlling als Innovator und Treiber sowie als „Vernetzer“ der Organisationseinheiten agiert, nutzt vorhandene Ressourcen und Infrastruktur im Unternehmen. Ganz bewusst ist keine zusätzliche Green-Controlling-Abteilung aufgebaut worden, sondern das Thema in die Controlling-Abteilung mit ihren Tagesaufgaben integriert worden. Dazu gehört auch die Nutzung der vorhandenen Reportingstruktur in SAP. Das Takata Controlling wirkt als Moderator und Sparringspartner z.B. in Diskussionen mit den Fertigungsbereichen.

Takata verweist auf eine Reihe positiver ökonomischer wie ökologischer Ergebnisse bzgl. Wirkungen der Lösung. Dazu zählen signifikante Kosteneinsparungen speziell im Energiekostenbereich: 19% wurden trotz 10% höherem Produktionsvolumen eingespart. Ein geschärftes Bewusstsein und klare Verantwortlichkeiten bei den Akteuren in den verschiedenen Bereichen werden ebenfalls als Erfolge aufgezählt. Zudem wird dem Controlling eine gewachsene Prozessstärke im Tages- wie auch Projektgeschäft attestiert. Das Unternehmen hat einen Innovationsschub durch die priorisierte Unterstützung der „Green Projects“ erfahren.

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CCS 2013: Treffen der süddeutschen Controlling-Community

28. November 2013

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Auch in diesem Jahr ist das IBM-Forum Ehningen wieder eine wunderbare Location für das Treffen der süddeutschen Controlling-Community. Die CCS 2013 besuchen gut 150 Gäste. Den Eröffnungsvortrag hatte Barbara Bötcher (Bild unten links), Leiterin Wirtschafts- und Europapolitik Deutsche Bank AG, Frankfurt/M., zur „Zukunft der Europäischen Währungsunion“ gehalten. Nach der Verleihung des Green-Controlling-Preises 2013 und den Präsentationen der Preisgträgger (Bild oben: Rainer Koch von der Flughafen Stuttgart GmbH) sprach Thomas Amann (Bild unten rechts), WP, StB, CPA, geschäftsführender Gesellschafter der Amann Advisory GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft sowie Vorsitzender des Verwaltungsrates der iaf Institute for Accounting & Finance SE. Der Trainer vom CA institute for accounting & finance, widmete sich dem Thema „Geplante Änderung der Leasingbilanzierung nach IFRS – Herausforderungen für die Controlling-Praxis“.

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Heute CCS 2013 im IBM-Forum Ehningen

28. November 2013

Um 12.00 Uhr eröffnet Reinhard Reschke, Geschäftsführer der gastgebenden IBM Deutschland GmbH, im IBM-Forum Ehningen bei Stuttgart die 11. Controlling Competence Stuttgart – CCS 2013. Rund 150 Gäste werden zur öffentlichen Controlling-Fachtagung erwartet, die von den Arbeitskreisen des Internationalen Controller Vereins (ICV) in der Region Deutschland Süd organisiert wird. Ein Highlight der von Dr. Patricia Frey, Group Controlling Hansgrohe SE, Mitglied des ICV-Facharbeitskreises Working Capital Management, moderierten Tagung wird 13.45 Uhr die Verleihung des Green-Controlling-Preises 2013 sein.

Das ICV-ControllingBlog ist bei der CCS 2013 wieder dabei und wird aktuell berichten. Schauen Sie also heute Nachmittag wieder vorbei!

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Green-Controlling-Tagung bei Controlling.TV

5. Juni 2013

Soeben haben wir auf unserem Video-Kanal, Controlling.TV, einen kleinen Filmbericht von der Green-Controlling-Tagung am 17. Mai 2013 in St. Petersburg veröffentlicht. Darin sind einige Impressionen von der Tagung zu sehen; auch die Referenten Prof. Dr. Dr. mult. Péter Horváth, Leiter der ICV-Ideenwerkstatt, bei seinem Einführungsvortrag, und Sascha Schmaltz, Controller-Preisträger 2012 von der Hansgrohe SE.
Im zweiten Teil des Berichts erklärt der Tagungsleiter, Prof. Dr. Sergey Falko, Vors. der Russischen Controllervereinigung, wie die Tagung organisiert wurde und welche weiteren Schritte folgen sollen. Er bedankt sich bei dieser Gelegenheit für die organisatorische und inhaltliche Unterstützung durch den Internationalen Controller Verein (ICV).

Controlling.TV berichtet regelmäßig von internen wie externen Controlling-Veranstaltungen. Besuchen Sie doch einmal diesen Kanal!

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