Controlling heute Rosita Blaha

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Fachkreis „BI/Big Data und Controlling“ neu gestartet

1. Juni 2016

Trufa_TreitzDer  Neustart des ICV-Fachkreises „BI/Big Data und Controlling“ ist gelungen: mit 17 hochkarätigen Teilnehmern aus namhaften Unternehmen an der Hochschule Ludwigshafen.

Zwei Impulsvorträge gaben bei dem Treffen Anregungen für intensive Diskussionen. Prof. Dr. Andreas Seufert verdeutlichte die Einflüsse der Digitalisierung auf Unternehmen und skizzierte Anforderungen an die hieraus resultierende zukünftige Methodenkompetenz des Controllings. Im zweiten Vortrag stellte Prof. Dr. Karsten Oehler 6 Thesen zu den Auswirkungen von Digitalisierung auf die Planung dar. Einige Gestaltungsvorschläge zum Forecasting, Wertetreiber/-bäume und Verschlankung der Planung zeigten Chancen auf, die sich aus einer Anwendung moderner Technologien ergeben.

Anschließend diskutierten die Teilnehmer die wichtigen Themencluster, die der Fachkreis in Zukunft adressieren wird:

  • Zukünftige Rolle des Controllings/erforderliche Methodenkompetenz im Kontext der Digitalisierung
  • Potentiale von BI/Big Data bei der Ermittlung/Quantifizierung von KPIs und Ursache-/Wirkungsketten (Treiber)
  • Begrifflichkeiten/Frameworks/fachliche Referenzarchitektur zu BI/Big Data aus Sicht des Controllings
  • Beitrag des Controllings zu Geschäftsmodellinnovationen im Kontext von BI/Big Data und Digitalisierung.

Der neu etablierte ICV-Fachkreis „BI/Big Data und Controlling“ ist als Netzwerk organisiert. Den Kern bilden ausgewählte Core-Partner, welche themenspezifisch durch assoziierte Partner ergänzt werden. Die Partner setzen sich aus Anwendern und Anbietern renommierter Unternehmen sowie mit dem Thema beschäftigten Wissenschaftler zusammen. Strategischer Partner des Fachkreises ist das Institut für Business Intelligence (IBI) der Steinbeis Hochschule Berlin. Hier findet auch die inhaltliche Koordination der Arbeit statt.

Mit seiner Arbeit möchte der Fachkreis Anstöße und Ideen für eine innovative Weiterentwicklung des Controllings generieren und regelmäßig über Trends und neue Entwicklungen informieren. Zu diesem Zweck werden gemeinsam mit Partnern u.a. entsprechende Konzepte/Frameworks, aber auch Aus-/Weiterbildungen, wie z.B. das Horváth-Controller-Kolleg Business Intelligence (BI) & Big Data, entwickelt. Darüber hinaus ist in Kooperation mit Partnern die Einrichtung eines Business Innovation Labs („Digitale Probierstube“) geplant.

Im Zuge des Neustarts wird Ralf Treitz (Bild) neuer Stellvertreter von FAK-Leiter Prof. Dr. Andreas Seufert. Er folgt auf Prof. Dr. Karsten Oehler. Ralph Treitz ist Gründer, Miteigentümer und Board Member der TRUFA Inc., mit Sitz in San Mateo, CA, USA sowie Geschäftsführer der deutschen Trufa GmbH, sowie einer Reihe weiterer Unternehmen.

Aktuelle Informationen bieten die Webseiten des Fachkreises.

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Pro und Contra: Regulierung & Normen im Controlling

15. November 2010

Vor wenigen Tagen hat der ICV-Fachkreis „Controlling & Qualität“ in den Online-Medien des Internationalen Controller Vereins sein Impulspapier veröffentlicht. Es stellt „Thesen zur nachhaltigen Steuerung wirtschaftlicher Excellence“ zur Diskussion.

Nun hat der leitende ICV-Fachredakteuer, Alfred Biel, seine Stellungnahme zum Impulspapier (PDF) abgegeben. Darin widmet er sich 4 Schwerpunkten:
•    Regulierungsproblematik
•    Schnittstellenproblematik
•    Begrifflichkeiten
•    Qualitätscontroller oder Qualitätsmanagement im Controlling

Beim ersten Punkt diskutiert Biel das Pro und Contra von Regulierung und Normen im Controlling. Bei Punkt 4 wirft er die Frage auf, ob im Impulspapier ein „ICV-Controller“ gemeint ist als Synonym für „Qualitätscontroller“ oder ob es mehr um Qualitätsmanagement im Controlling geht.

Hier im ControllingBlog stehen in der eigens eingerichteten Kategorie „Impulspapier Controlling & Qualität“ sowohl Impulspapier als auch Stellungnahmen zur öffentlichen Diskussion. Beiträge sind herzlich willkommen.

Impulspapier Controlling & Qualität, Internationaler Controller Verein , ,

17. September: Fachtag Kommunikations-Controlling in Mainz

16. September 2010

Bei dem morgen (17. September) stattfindenden 6. Fachtag Kommunikations-Controlling gibt es einige – auch organsiatorische – Neuheiten. Erstmals ist der Internationale Controller Verein (ICV) mit seinem Fachkreis „FAK Kommunikations-Controlling“ Mitveranstalter dieser Tagung, gemeinsam mit Prof. Dr. Lothar Rolke, FH Mainz, Prof. Dr. Wolfgang Jäger, HS RheinMain, und dem Arbeitskreis „Wertschöpfung durch Kommunikation“ der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG).

Ab 9:00 Uhr soll in der FH Mainz beraten werden, wie die Effizienz in der Unternehmenskommunikation gesteigert werden kann. Um die Wirkkraft der Kommunikation mit den gegebenen Mitteln zu erhöhen, müssen sich Erfolgsaussichten vorab abschätzen, Erfolge „planen und berechnen“ lassen.

Nach Begrüßung und Einführung durch die Gastgeber stellen im Eröffnungsreferat Dr. Reimer Stobbe, Leiter des ICV-FAK Kommunikations-Controlling, und Dr. Christopher Storck, Mitglied im ICV-FAK und Vorsitzender des AK Wertschöpfung durch Kommunikation“ in der DPRG, das neue ICV-Statement „Grundmodell für Kommunikations-Controlling“ gemeinsam vor.

Auf der Agenda stehen außerdem Themen wie Praxisbeispiele für Kommunikations-Controlling, Reputationssteuerung, Effizienzmessung, Benmarking-Daten, Kennzahlen für Social Media sowie Webmonitoring. – Ich freue mich schon sehr auf eine bestimmt wieder informative und inspirierende Tagung, von der ich natürlich hier im ControllingBlog berichten werde.

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Zu Gast bei einem global Player

1. Juli 2010

Am letzten Freitag hat unser internationaler Fachkreis „Kommunikations-Controlling“ des Internationalen Controller Vereins in ausgesprochen internationaler Umgebung getagt. Wir waren zu Gast bei der Deutschen Welle in Bonn, die sich als ein hervorragender Gastgeber zeigte. Für mich besonders beeindruckend war dort die auf Schritt und Tritt erlebbare Internationalität; von diesem Sendehaus wird – mit zumeist jungen Muttersprachlern – in 30 Sprachen in die ganze Welt gesendet. Und weil gerade Fußball-Weltmeisterschaften sind, sahen wir am Freitagnachmittag im Sender einige Fan-Grüppchen in den Trikots ihrer Heimatmannschaften vor Fernsehern ihre Teams anfeuern (es spielten gerade Brasilien und Portugal ihr letztes Vorrundenspiel).

Das Fachkreistreffen bei der Deutschen Welle war das erste Treffen nach dem kürzlichen Erscheinen des ICV-Statements „Grundmodell für Kommunikations-Controlling“. Diese Publikation ist ein Meilenstein der Fachkreisarbeit, auf den wir alle sehr stolz sind. Nun galt es zu überlegen, welche Aufgaben nach den geschaffenen Grundlagen anzupacken sind. Wir haben Themen für mindestens weitere drei Jahre konzentrierter, kreativer Arbeit gefunden, wenn ich nur an Stichworte wie  „Praxisbeispiel“, „nichtmaterielle Werte“, „Kennzahlen“ usw. denke.
FAK_KC_DT_Welle
Wie auf unserem Gruppenbild unschwer zu erkennen ist, macht diese Arbeit in dem Fachkreis richtig viel Spaß.

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Fachkreis erörtert „Integriertes Risikomanagement“

21. März 2010

Am 19. März hat sich der ICV-Fachkreis „Controlling und Risikomangement“ bei SAP in Wallorf getroffen. Die Gastgeber von der SAP wurden bei der Ausrichtung des FAK-Treffens unterstützt von Deloitte. Die Veranstaltung unter dem Arbeitstitel „Integriertes Risikomanagement“ begann mit einem Vortrag von Luka Mucic, CFO, Mitglied der Geschäftsleitung der SAP Deutschland AG & Co. KG. Er beschrieb den Aufbau eines Enterprise Risk Management Programms bei  SAP. Seinen interessanten Vortrag beschloss Mucic mit 7 Schwerpunkten für ein erfolgreiches Enterprise Risk Management:

  1. Der „Tone on the Top“ ist nicht wichtig genug einzuschätzen;
  2. Erst sind die Geschäftsziele zu definieren, dann die Risiken zu identifizieren;
  3. Ein einheitlicher methodischer Rahmen ist unabdingbar;
  4. Unbedingt zu beachten ist die „Value Mantra“ (Business-Verständnis vor Risiko-Arithmetik!);
  5. Innovation, Agilität, Simplizität des Prozesses sind stetig hinterfragen;
  6. Risikomanager gezielt als Karrierepfad entwickeln!;
  7. „Durchhalten und Geduld zeigen!“.

Im weiteren Verlauf des FAK-Treffens wurde die Einbindung von Risikomanagementaufgaben in die Planungs- und Steuerungsprozesse in Unternehmen diskutiert, dann wurde ausführlich die Lösung „SAP BusinessObjects Riskmanagement“ unter der Überschrift „Integriertes Risiko- und Kontrollmanagement mit SAP Lösungen für Governance, Risk und Compliance“ vorgestellt. Zum Abschluss standen „Materielle Inhalte des Internen Kontrollsystems nach BilMoG“ auf der Agenda.

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Die Teilnehmer des ICV-Fachkreistreffens waren seitens der SAP-Geschäftsleitung sowohl von CFO Luka Mucic (Bild: 2. v. l.) als auch von Dr. Stefan A. Knopf (Bild: 2. v. r.), Vice President Sales SAP BusinessObjects, begrüßt worden.

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Oi Torpedo