Controlling heute Rosita Blaha

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Symposium „Geschäftsmodelle 4.0“ in Ulm mit 70 Teilnehmern

9. Juni 2016

Gestern hat in Ulm das vom Internationalen Controller Verein (ICV) unterstützte Symposium „Geschäftsmodelle 4.0 – Geschäftsmodelle im Kontext von Industrie 4.0 identifizieren und umsetzen“ stattgefunden. Die 70 Teilnehmer wurden von Ulms Oberbürgermeister Gunter Czisch und vom Präsidenten der IHK Ulm Dr. Peter Kulitz begrüßt.

Ob alles bei der Digitalisierung so kommen werde, wie es heute vorhergesagt wird, sei ungewiss, erklärte Kulitz. Aber eines sei gewiss: Es wird Sieger und Verlierer geben, wie es in der wettbewerbsorientierten Wirtschaft normal ist. „Nicht der Große wird gewinnen – der Schnelle siegt“, mahnte der IHK-Chef. Jetzt müsste es insbesondere darum gehen, innovative Geschäftsmodelle zu entwickeln und einzuführen.

So lag der Fokus des von Universität Ulm, IHK Ulm und IPRI organisierten und vom ICV unterstützten Symposiums auf der Identifikation und Umsetzung von Geschäftsmodellen im Kontext von Industrie 4.0. Praxisvorträge gaben Liebherr Hausgeräte (erste Schritte zum intelligenten Haus „Smart Home“), WAFIOS AG („Smart Solution“ zur Reduktion von Schwingungen beim industriellen Drahtbiegen) und Bossard Group (Logistiklösungen mit „Smart Bins“).

Aus der Industrie 4.0-Forschung berichtete der Arbeitskreis „AK4.0“. Dieser ist vom Institut für Technologie- und Prozessmanagement (ITOP) der Universität Ulm sowie vom International Performance Research Institute (IPRI), unterstützt von der IHK Ulm sowie vom ICV, gegründet worden. Schließlich erlebten die Gäste des Symposiums einen packenden Vortrag aus dem Hause Fritz & Macziol, u.a. mit spannenden Einblicken in die Analyse von „jedweden in Unternehmen vorhandenen Daten“.

„Industrie 4.0“ und „Digitalisierung“ sind aktuelle Schlüsselthemen im ICV. Umfangreiche Arbeitsergebnisse dazu im Zusammenhang mit dem Controlling gibt es bei der ICV-Ideenwerkstatt.

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Auf dem Ulmer Symposium präsentierte sich der ICV mit einem Infostand, betreut von Rainer Linse, ICV-Delegierter Deutschland Süd (Bild: rechts), und Angelika Ege, ICV-Arbeitskreis Ulm.

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CCS 2015: 150 Gäste im IBM Client Center Ehningen

26. November 2015

„Controlling Changes … in Zeiten von Big Data und Industrie 4.0“ ist die 13. Controlling Competence Stuttgart – CCS 2015 überschrieben. Heute Mittag hat Martina Koederitz, Geschäftsführerin der IBM Deutschland GmbH, auch in diesem Jahr wieder Gastgeberin der CCS, 150 Gäste im IBM Client Center Ehningen begrüßt.

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Der erste Vortrag war dem Thema „Industrie 4.0 – Hype & Chance“ gewidmet. Denkanstöße aus erster Hand bot dazu Niklaus H. Waser (linkes Bild), Leiter strategische Geschäftsentwicklung – Industrie 4.0 Germany-Switzerland-Austria, IBM Deutschland. Der zweite Vortrag, gehalten vom kaufmännischen Leiter des Geschäftsbereichs Werkzeugmaschinen der TRUMPF Werkzeugmaschinen GmbH & Co.KG, Andreas Peters (rechtes Bild), stellte die „Wertorientierte Spartenrechnung bei TRUMPF“ vor.

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CIS (7): „Größte Gefahr bei Digitalisierung ist die Annahme sie ignorieren zu können“

20. November 2015

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Traditionell findet am frühen Nachmittag einer jeden CIS eine Podiumsdiskussion statt. In diesem Jahr wird das Thema „Industrie 4.0 – Controlling 4.0“ behandelt. Mit der Moderatorin Mag. Susanne Dickstein, Oberösterreichische Nachrichten, stehen jetzt auf der Bühne (v.l.n.r.): Markus Hofer, CFO MIBA AG; Christian Danninger, Bereichsleiter Controlling und Rechnungswesen, Engel Austria GmbH; Jürgen Daum, Chief Solution Architect Finance, SAP Deutschland SE & Co KG.

Wer ist gerade mit der Digitalen Transformation befasst?, fragt die Moderatorin ins Auditorium. Eine (1) Hand wird gehoben. Das zeuge von der Notwendigkeit einer klaren Begriffsklärung, interpretiert Jürgen Daum von SAP dieses Ergebnis.

Im Gesprächsverlauf hinterfragt MIBA-CFO Markus Hofer die „deutsche Herangehensweise“ bei I4.0; zuerst einmal Standards zu schaffen und (staatlich gelenkte) Gremien ins Leben zu rufen. Ob es anfangs Standards gibt oder nicht, sei an anderen Orten der Welt den Trendsettern egal, sie seien schon unterwegs. Er malt ein Bild vom „Industrie 4.0-Zug“: Der Zug sei ins Rollen gekommen, da spiele es keine Rolle, ob es schon Standards gibt oder nicht, er sei nicht aufzuhalten. Hofer sieht sein Unternehmen MIBA übrigens bei diesem Thema in der Findungsphase.

Die Auswirkungen von I4.0 auf das Controlling werden auf dem Podium erörtert. Es werde mehr Self Controlling geben, meint SAP-Experte Daum. Damit werde der Controller nicht arbeitslos, erklärt er, „sie bekommen aber ganz neue Themen“.

Die gegenwärtige Rolle der Controller im digitalen Transformationsprozess wird angesprochen. ENGEL-CFO Danninger dazu: Seine Aufgabe wird es sein, die vorhandenen Datenmengen zusammenzubringen und damit auch etwas (Sinnvolles) zu tun. Das erfordere vor allem IT-Know-how, mit Big Data zurechtzukommen. Controller müssten künftig klar ansagen, was nötig und zu tun ist, die Umsetzung könnte von anderen Spezialisten realisiert werden.

Schließlich kommt aus dem Zuhörerkreis eine Frage nach den „Risiken und Kosten der digitalen Transformation. Die Experten auf dem Podium sind sich einig: Das größte Risiko bestehe für Unternehmen darin, diese Entwicklung ignorieren zu wollen: „Das können nicht ignorieren!“ Einigkeit auch: „Es herrscht Aufbruchstimmung!“ Zur Frage Kosten ein bemerkenswerter Hinweis: „Ja, es stehen hohe Kosten im Raum. Aber es gibt auch viele kleine Projekte, die nötig sind und schon begonnen wurden bzw. werden.“

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CIS 2015 (2): „Industrie 4.0 und Controlling bei Kuka“

20. November 2015

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Ursula Urbas, Director Finance & Controlling bei der CFO Kuka Roboter GmbH, Augsburg, spricht als erste Referentin der CIS 2015 über „Herausforderungen der Wachstumssteuerung“. Sie widmet sich den Fragen, warum Wachstum auch in wachsenden Märkten eine Herausforderung ist und wie Kuka diese meistert.

Wo steht also Kuka eigentlich beim Thema Industrie 4.0: Urbas sieht Kuka „noch am Anfang“: „Wir reden mit unseren Kunden über Konzepte und bauen unsere ersten Lösungen auf“.

Aber: Ein Rekordjahr jage bei Kuka das andere. Was auch seine Kehrseiten habe, wie sich zeige. So müsse also das Controlling auch bittere Pillen in der Feierlaune verteilen. Da es genauso wie Risiken in den Abwärtsstrudel zu geraten, auch Chancen gibt, den Aufwärtsstrudel zu packen, habe man bei Kuka ein „magisches Dreieck“ von Strategie, Organisation, Leadership geschaffen. Detailliert beschreibt Urbas dieses Dreieck – „Auch für das Controlling gilt das magische Dreieck!“ – und gewährt erfrischend offen tiefe „Insights“ in die internen Wachstumshemmnisse bei Kuka.

Dabei folgt ein Feuerwerk bemerkenswerter Einsichten:

  • „Balance halten zwischen Innensicht und Außensicht!“
  • „Nicht nur Kosten, auch Investitionen, Innovationen voranbringen!“
  • „Vorsicht vor: ‚Plan – Act – Delay – Apologize‘!“
  • „Lohnen sich Investitionen in Planungen, die morgen schon wieder hinfällig sind? – Wir setzen auf Innovationen wie rollierende Forecasts.“
  • „Sind Reports eigentlich Leadership? Nein, wir brauchen Kommunikations-Kompetenzen!“

Welche Vision gibt es bei Kuka zum „Controlling 4.0“?: „Wir sehen uns an einem virtuellen Tisch mit den relevanten Entscheidern sitzen und auf Knopfdruck dabei die nötigen Informationen bekommen.“ Auf dem Weg dahin standardisiere Kuka derzeit auch seine IT und die Controlling-Prozesse.

Ein großartiger Vortrag; man hat Einblicke bekommen, was Kuka derzeit unternimmt, „den Chip auf dem richtigen Platz des Roulettetischs zu platzieren“. – Eine interessante Metapher…

Auch dafür: Danke!

 

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Schweizer Arbeitskreise laden zur öffentlichen 26. Controller-Tagung am 29. September ein

14. Juli 2015

schweizer tagung„Controller’s Performance ‚Im Wandel der Technologie‘“ ist das Motto der öffentlichen 26. Controller Tagung der Schweizer Arbeitskreise am 29. September im Euler-Auditorium des Forschungszentrums der ABB in Dättwil bei Baden. Die Tagung moderiert Alexander Weger vom ICV-Fachkreis Investitionscontrolling.

Erster Referent ist Ludwig Schönefeld, Executive Vice President Corporate Communications, HOERBIGER Holding AG, CH-Zug. Sein Vortrag „Kommunikations-Controlling – Kommunikationserfolg planen, steuern, messen” behandelt zunächst die Frage, warum und wie der Erfolg der Unternehmenskommunikation zu messen ist. Dann widmet er sich der Entwicklung des Kommunikation-Controllings – international und in der DACH-Region sowie der Anwendung des DPRG/ICV-Bezugsrahmens, bevor er das Kommunikations-Controlling bei HOERBIGER vorstellt. Er fasst Erfolgsfaktoren des Kommunikations-Controllings zusammen und behandelt in einer „Werkstatt 2015“ die nächsten Schritte auf dem Weg zum Kommunikations-Controlling.

„Implikationen von Industrie 4.0 auf die Unternehmenssteuerung“ lautet danach das Thema Dr. Ralf Sauter, Partner, Horváth & Partner GmbH, München. Sein Ausgangspunkt ist die Überlegung, dass die bevorstehenden technologischen Veränderungen dazu führen, dass sich die Steuerungslogik der Wertschöpfungskette von Industrieunternehmen grundlegend wandeln wird. Diese Veränderungen verlangten auch ein Umdenken in Management und Controlling. Der Vortrag soll aufzeigen, welchen Herausforderungen und Handlungsfeldern sich die Führung industrieller Unternehmen stellen muss und welche Ansätze existieren, diese zukunftsfähig zu gestalten.

Praktische Einblicke gewährt dann Ulrich Hurni, Mitglied der Konzernleitung, Post CH AG Postmail, CH-Bern, mit seinem Vortrag „Bedeutung des Controllings für den Konzernbereichsleiter Postmail“. Unter anderem widmet er sich dabei Themen wie Beyond Budgeting, Strategieprozess, Zielsetzung/EKO sowie Projektcontrolling.

Einen weiteren Praxisbericht, „Business Intelligence bei Ticketcorner“, hält anschließend Romano Caviezel, CFO, Ticketcorner AG, CH-Rümlang. Schwerpunkte sind u.a. „Big Data“-Landkarte (Rolle BI-Tool), Projektaufbau Big Data und Abgrenzung BI-Projekt, BI-Evaluations- und Entscheidungsprozess, Prozessdesign (time to value), „Erste Ziele schnell erreichen – aber welche?“, Implementierung, Datenmodelle/Vorbereitung, „Wie kann Akzeptanz und Nutzung gefördert werden?“, Herausforderungen nach der Einführung, Learnings.

„Vom Start-up zum global tätigen KMU – finanzielle Herausforderungen in 22 Jahren“, ist das Thema von Martin Ziehbrunner, Unternehmer aus CH-Muri. Der Mitgründer der Essemtec AG zeigt anhand der verschiedenen Stufen im Lebenszyklus eines global tätigen KMU die Herausforderungen bezüglich Finanzierung und damit verbundene Risiken und Chancen auf.

Ein „Integrierter Ansatz von Strategieumsetzung und Nachhaltigkeits-Controlling“ ist das Thema des Abschlussvortrages, gehalten von Prof. Dr. Wilfried Lux, Leiter Kompetenzzentrum für Finanzmanagement und Controlling, FHS St. Gallen. Darin geht er auf Sustainabilty Roadmap (Strategieentwicklung und Nachhaltigkeitsziele), Sustainability Monitoring (Strategieumsetzung, Balanced Scorecard, GRI Reporting), Sustainability Enabling (Nachhaltigkeitskultur) sowie Sustainability Valuation (Wie können strategische Ziele und Nachhaltigkeitsziele gemessen werden?) ein.

Die Teilnahmegebühr zur 26. Controller-Tagung beträgt für ICV-Mitglieder Fr. 365, für Nichtmitglieder Fr. 420, für Studenten Fr. 190. Auskunft und Anmeldung: 26. Controller Tagung Dättwil bei Baden, Jacqueline Mundt-Jenny, Postfach 1273, 8207 Schaffhausen, Tel. +41 (0) 52 533 00 16, E-Mail: icv-ch@controllerverein.ch; Fax +41 (0) 52 533 00 16.

 

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ICV-Vorstand Steinke auf CFO-Konferenz der Deutsch-Russischen AHK

2. Juli 2015

ICV-Vorstandsmitglied Karl-Heinz Steinke hat auf der 4. CFO-Konferenz der Deutsch-Russischen Außenhandelskammer am 17. Juni in Moskau zum ICV-Jahresthema „Industrie 4.0 und Controlling“ gesprochen. Bei den rund 100 Zuhörern fand der Vortrag großen Anklang. Die CFO-Konferenz wurde organisiert durch das Komitee für Steuern, Rechnungslegung und Controlling der Deutsch-Russischen Außenhandelskammer (AHK). Das Komitee lädt monatlich zu Sitzungen in deutscher Sprache AHK-Mitglieder, insbesondere CFOs, Finanzdirektoren und Financial Controller, ein. Am Rande der CFO-Konferenz tauschten ICV-Vorstand Steinke und Ulf Schneider, Vorsitzender des Komitees für Steuern, Rechnungslegung und Controlling, Gedanken über eine engere Zusammenarbeit aus.

RUS Steinke AHK

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Betriebswirtschaftliches zu Industrie 4.0

1. Juli 2015

Ein höchst informatives, praxisnahes, motivierendes wie nachdenklich stimmendes Symposium „Unternehmenssteuerung im Zeitalter von Industrie 4.0“ habe ich gestern gemeinsam mit mehr als 80 Teilnehmern in Ulm erlebt. Einhellige Meinung von Referenten wie Zuhörern: Es geht längst nicht mehr um das „ob“ bei-Industrie-4.0-Mitmachen, sondern ausschließlich um das „wie?“. Hier zeigten Beispiele aus Unternehmen, dass nicht alles, was (technisch) möglich ist, sondern „das Richtige“ zu tun ist. Aber: Wie findet man das?

I4_0 2015 Plenum

Veranstalter des Symposiums waren das International Performance Research Institute (IPRI) und das Institut für Technologie und Prozessmanagement der Universität Ulm (ITOP) in Zusammenarbeit mit der IHK Ulm und dem Internationalen Controller Verein (ICV). ICV-Mitglieder kamen übrigens auch bei dieser Veranstaltung in den Genuss einer ermäßigten Teilnahmegebühr.

Prof. Dr. Mischa Seiter (IPRI, ITOP) führte in das Thema ein und moderierte souverän die Tagung. Eingangs stellte sein IPRI-Kollege, Marc Rusch, den Arbeitskreis Industrie 4.0 mit seinen ersten Arbeitsergebnissen vor. Das waren vor allem Umfrageergebnisse unter den Arbeitskreismitgliedern. Unter anderem sei dabei deutlich geworden, dass Logistik und Produktion am stärksten von Veränderungen durch Industrie 4.0 betroffen sein werden und dass in neuen Geschäftsmodellen und in der Produktion die größten Potenziale für die Unternehmen gesehen werden. Außerdem stellte er erkannte Hauptbarrieren bei der I4.0-Implementierung vor.

Philipp Raunitschke von der Firma ESTA stellte unter der provokatorischen Überschrift „Zeitverschwendung oder Notwendigkeit?“ das Herangehen seines eher kleineren KMU an I4.0 vor. Sein Resümee: „Wir haben nicht vor alles zu tun, was technisch möglich ist, sondern das Richtige.“ Die Beschäftigung mit I4.0 lohne so den betriebenen Aufwand. „Wir sind uns sicher, die Zukunft wird uns Recht geben.“

Harald Klaiber, Mitglied der Geschäftsführung & CFO der Carl Zeiss Industrielle Messtechnik GmbH, zeigte mit seinem faszinierenden Vortrag über das Herangehen seines Unternehmens an I4.0, es gehe längst nicht mehr um die Frage, ob man sich mit dem Thema zu befassen habe, sondern um das „Wie?“. Sein Unternehmen befinde sich in einem Transformationsprozess. Klaiber machte deutlich, dass es keinen „Blueprint“ für I4.0-Einführungen – selber spricht man bei ihm von „Digitalisierung“ – gebe, „jeder muss da seinen Weg finden“. Sein Rat: „Nicht verzetteln! Die relevanten Bereiche identifizieren und darauf konzentrieren!“

Danach stellte Dr. Maximilian Hauske vom Pumpenbauer KSB in seinem Vortrag „Einfluss des Internets der Dinge auf Geschäftsmodelle und Entwicklungstrends in der Pumpenindustrie“, u.a. eine App, KSB Sonolyzer, vor. Mit der App können vor Ort individuelle Geräusche hinsichtlich Effizienz der jeweiligen Pumpe analysiert und Wartungsempfehlungen gegeben werden.

Einen atemberaubend rasanten Überflug über „I4.0- und Big-Data-Anwendungen im Technologie- und Innovationsmanagement“ bot danach Prof. Dr. Leo Brecht (ITOP).

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Dem Thema „Controlling im Kontext von Industrie 4.0“ widmeten sich anschließend der ICV-Vorsitzende, Siegfried Gänßlen, und Goran Sejdic (IPRI), Koordinator der ICV-Ideenwerkstatt (Bild oben). Sejdic stellte die Ideenwerkstatt-Umfrage „Industrie 4.0 und Controlling“ und den jüngst veröffentlichten Dream-Car-Bericht vor.  Auch bei Siegfried Gänßlen ging es um die wesentlichen, von I4.0 beeinflussten Controlling-Prozesse (angelehnt an das IGC-Prozessmodell). „Industrie 4.0 verändert das Controlling absolut“, zeigte sich Gänßlen überzeugt. „Auch hier werden Controllern viele Routinen abgenommen. Controller wiederum werden zu Veränderungstreibern.“

Zum Abschluss des Symposiums gewährte schließlich Ingo Köder von der Fa. STIHL einige grobe Einblicke in „Industrie 4.0@STIHL“: Wie I4.0 dort angegangen wird, wo STIHL inzwischen steht. Auch, wenn man dort „den Stein des Weisen noch nicht gefunden“ hat, wie Köder formulierte, gab es doch einige konkrete Schilderungen. Besonders interessant macht das der spezifische Umstand, dass STIHL eine besonders hohe Fertigungstiefe hat. Köders Fazit zu I4.0: „Wir werden nicht rennen, aber wir werden weitergehen.“

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Die ICV-Referenten Siegfried Gänßlen (links) und Goran Sejdic (rechts) rahmen die Referenten des Symposiums ein (v.l.n.r.): Marc Rusch, Mischa Seiter, Ingo Köder, Maximilian Hauske, Harald Klaiber, Philipp Raunitschke.

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Industrie-4.0-Potenziale: Symposium in Ulm mit ICV-Spezilaisten

2. Juni 2015

Industrie-4.0-Knowhow gibt es am 30. Juni in Ulm aus erster Hand – auch von ICV-Spezialisten. In Zusammenarbeit mit dem Internationalen Controller Verein (ICV) und der IHK Ulm veranstalten das International Performance Research Institute (IPRI) und das Institut für Technologie und Prozessmanagement der Universität Ulm das Symposium „Industrie 4.0 – Betriebswirtschaftliche Fragestellungen im Fokus“. Es befasst sich mit den Potenzialen von Industrie 4.0 für die Leistungserstellung (Smart Production) und das Leistungsangebot (Smart Products und Smart Services). Referenten aus Wissenschaft und Praxis stellen aktuelle Trends aus betriebswirtschaftlicher Sicht und Erfahrungen vor, z.B. wie sie Industrie-4.0-Potenziale identifiziert haben und welche Voraussetzungen für die Ausschöpfung dieser Potenziale geschaffen werden müssen. Der ICV-Vorsitzende Siegfried Gänßlen und Goran Sejdić von der ICV-Ideenwerkstatt befassen sich in ihrem Vortrag mit den Auswirkungen von Industrie 4.0 auf das Controlling.

Vorteile winken ICV-Mitgliedern bei der Teilnahmegebühr. Diese beträgt regulär 249 EUR, ICV-Mitglieder zahlen 199 EUR. Hier geht es zur Einladung (PDF).

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Dream-Car-Bericht „Industrie 4.0“: Ansprüche an das Controlling werden sich erhöhen

27. Mai 2015

DreamCar_Industrie40Die ICV-Ideenwerkstatt, fachliche Speerspitze und Innovator im Internationalen Controller Verein (ICV) mit namhaften Vertretern der Controlling-Disziplin aus Unternehmenspraxis und Wissenschaft, hat ihren Dream-Car-Bericht zum Ideenwerkstatt-Themenschwerpunkt der Jahre 2014 und 2015: „Industrie 4.0 | Controlling im Zeitalter der intelligenten Vernetzung“, veröffentlicht. Das 59-seitige Dokument steht auf der ICV-Website zum kostenlosen Download (PDF) bereit. Eine englische Version ist in Arbeit. Der Dream-Car-Bericht soll vermitteln, was unter Industrie 4.0 verstanden wird, welche Chancen und Risiken sich bieten und welche Folgen sich für den Controller dadurch ergeben.

Für den Controller bieten sich vielfältige Möglichkeiten, um die Prozesssteuerung zu verbessern oder neue Wirkungszusammenhänge aufzudecken. Die Ansprüche an das Controlling werden sich in Zukunft erhöhen. Um die richtigen Daten aus einer großen Datenmenge zu selektieren, wird der Controller ein noch besseres Geschäftsverständnis benötigen. Zudem wird er neue Analysemethoden aus den Bereichen Predictive Analytics oder Data Mining beherrschen müssen. Der Controller wird weiterhin als Business Partner gefragt sein, um die Entscheidungen der Führungskräfte analytisch zu unterstützen. Zudem rückt er verstärkt in die Rolle des Change Agents. Hier wird er Veränderungen im Unternehmen aktiv mitgestalten müssen.

„Controlling wird unweigerlich betroffen sein“

Die Ideenwerkstatt im ICV hat die Aufgabe, das Controlling-relevante Umfeld systematisch zu beobachten und wesentliche Trends zu erkennen. Daraus entwickelt die Ideenwerkstatt die „Dream Cars“ des ICV.  Ideen und Ergebnisse werden in ICV-Fachkreisen oder Projektgruppen in konkrete praxistaugliche Produkte überführt. Der Anspruch der Ideenwerkstatt ist es, stets relevante und hochaktuelle Themen für die Controller Community aufzubereiten und ihr so neue Denkanstöße zu liefern.

Nachdem sich die ICV-Ideenwerkstatt in den vergangenen Jahren mit den Themen Green Controlling, Verhaltensorientierung, Volatilität und Big Data beschäftigt hatte, will sie auch weiterhin die Controller auf neue Entwicklungen aufmerksam machen und so Impulse für die Weiterentwicklung des Controllings geben.

2014 wurde mit Industrie 4.0 ein Thema gewählt, dessen Bedeutung in den vergangenen Monaten für die industrielle Produktion enorm zugenommen hatte. Der Begriff steht für die intelligente Vernetzung von Produkten und Prozessen entlang der Wertschöpfungskette. Für viele Experten steht fest, dass diese Entwicklung grundlegende Veränderungen in der Unternehmensführung nach sich zieht. Von den Auswirkungen wird unweigerlich auch das Controlling betroffen sein.

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ICV-Ideenwerkstatt: Umfrage zu Industrie 4.0 & Controlling braucht Teilnehmer

16. März 2015

„Industrie 4.0“ als der Megatrend in der Produktion steht für die intelligente Vernetzung von Produkten und Prozessen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Wertschöpfungsprozesse werden so in Echtzeit plan- und steuerbar. Der Internationale Controller Verein (ICV) befasst sich intensiv – u.a. als Jahresthema 2015 – mit dem Thema „Industrie 4.0 & Controlling“. Aktuell sichtbarer Ausdruck ist das Motto des 40. Congress der Controller am 20./21. April: „Industrie 4.0 / Controlling 4.0“. Die im ICV führend mit dem Thema befasste Ideenwerkstatt will nun mit einer Umfrage Fakten sammeln, wie sich diese Entwicklung auf das Controlling und die Controller auswirkt. U.a. wird gefragt, inwiefern sich Controller bereits mit dem Thema Industrie 4.0 auseinandersetzen und welche Veränderungen sie für die Controlling-Prozesse erwarten. Die Ergebnisse werden in einem „Dream-Car-Bericht“ der ICV-Ideenwerkstatt veröffentlicht. Es wird sehr herzlich um zahlreiche Teilnahme gebeten. Das Ausfüllen des Fragebogens beansprucht ca. 10 Minuten.

Hier geht es zur Online-Umfrage.

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