Controlling heute Rosita Blaha

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ICV-Fachkreis als Vorreiter auf Schweizerischer Kommunikations-Controlling Fachtagung

7. Juli 2016

Die Keynote der 9. Schweizerischen Fachtagung Communications Controlling sprach am 30. Juni an der Hochschule für Wirtschaft in Zürich HWZ Rainer Pollmann, stv. Leiter des ICV Fachkreises Kommunikations-Controlling. Die Tagung mit dem treffend programmatischen Titel „Ziele setzen!“ hatte 60 Teilnehmer, vor allem Kommunikations-Manager aus Schweizer Unternehmen und Agenturen. Es ist noch viel zu tun, bis das „Steuern mit messbaren Zielen“ im Management der Unternehmenskommunikation Praxis geworden ist.

Pollmann HWZ 07 2016

Im Kongressprogramm hatte Tagungsleiter Cyrill Meier, Leiter Center for Communications HWZ und Mitglied im ICV-Fachkreis Kommunikations-Controlling, Mark Twain mit einem Bonmot zitiert: „Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten, verdoppelten wir unsere Anstrengungen.“ Darin steckt, das hat auch die Züricher Tagung gezeigt, ein höchst aktuelles Thema für das Kommunikationsmanagement: Kommunikations-Controlling als „Führen mit messbaren Zielen“ ist weitaus mehr als die Entdeckung (und Messung) „der richtigen KPIs“, und „die Ziele nicht aus den Augen zu verlieren verlangt ein Kommunikations-Controlling.

In seiner Begrüßung erklärte Cyril Meyer, die stürmische Digitalisierung sorge auch dafür, dass es mit Kommunikations-Controlling vorangeht: „Es lässt sich viel messen. Was früher Bauchgefühl war ist heute digitale Evidenz.“ Meyer sieht das Kommunikations-Controlling als „schwierige, herausfordernde Disziplin“ und plädiert für ein Herangehen „von der Strategie und der Zielsetzung her“. Auch sein HWZ-Kollege Andreas Jäggi, Projektleiter der Schweizerischen Fachtagung, sieht das Kommunikations-Controlling als „Chance für die Unternehmenskommunikation“.

Die Keynote von Rainer Pollmann war eine stattliche Gesamtschau zum Stand und zu den Konzepten des ICV-Fachkreises. Beim Thema Ermittlung des Wertschöpfungsbeitrages der Kommunikation lenkte der Redner die Aufmerksamkeit des Auditoriums auf das Modell des Integrated Reporting. Seine Keynote betonte das Selbstverständnis der Controller aus Perspektive des ICV als „Partner des Managements“, definierte und beschrieb „Controlling“ als „Führen mit messbaren Zielen“, umriss den aktuellen Arbeitsstand des ICV-Fachkreises, wie er z.B. im kürzlich bei Haufe erschienenen „Starter-kit“ praxistauglich beschrieben ist.

Die folgenden Referenten waren zu Themen der Erfolgsmessung und Erfolgskontrolle angekündigt worden. Zum „Return on Marketing Investment am Beispiel Schellen-Ursli“ referierte Wolfgang Frick, Geschäftsleiter Marketing und Sortimentsmanagement, SPAR Gruppe Schweiz. Anhand eines in der Schweiz populären Fallbeispiels beschrieb er die Sortimentserweiterung, die Verdoppelung des Eigenmarkensortimentsanteils und die hier erreichte Umsatzsteigerung von 67% als „Erfolge“. Auch im Vortrag von WIRZ-Gruppen-CEO, Geri Aebi, hagelte es „Erfolge“: Hier wurden aktuell in der Schweiz preisgekrönte, beeindruckende Kampagnen – wenn auch weniger unter „controllerischen Aspekten“ – vorgestellt und Jury-Entscheidungen erläutert.

Die Tagungsteilnehmer konnten am Nachmittag den Besuch verschiedener parallel angebotener Workshops frei auswählen. Themenschwerpunkte bildeten Messungen und Kennzahlen in der Online-Kommunikation. Rainer Pollmanns vergleichsweise nahezu exotisches Workshopthema „Wirkungsorientierten Budgetierung“ hatte es da bei der Gunst der Zuhörer im Wettbewerb zu „Online-Kommunikation in Echtzeit“ oder auch „verlässlichen Messgrößen der Online-Kommunikation“ nicht einfach. Wer dennoch den Weg in diesen Workshop gefunden hatte, konnte paxistaugliche Tipps mitnehmen.

P.S.: Rainer Pollmann berichtet in seinem Blog ausführlich über die Schweizer Fachtagung; sowohl in einem Überblick als auch zum Beitrag von Geri Aebi sowie zum Schellen-Ursli-Case.

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„Starter-Kit Kommunikationscontrolling“ erscheint – jetzt bestellen!

14. März 2016

Cover Leitfaden KommunikationscontrollingMitte April 2016 veröffentlicht der ICV einen in seinem Fachkreis Kommunikations-Controlling geschaffenen neuen Leitfaden „Starter-Kit Kommunikationscontrolling“. Dieser ist für alle diejenigen gedacht, die vor der Aufgabe stehen, ein Kommunikations-Controlling einzuführen:

  • Kommunikatoren oder Controller, die ein Konzept entwickeln sollen, den Erfolg von Unternehmenskommunikation nachzuweisen [„Kümmerer“]
  • Kommunikatoren, die Erfolge evaluieren und Erfolgsnachweise führen sollen [„Macher“]
  • Controller, die Kollegen aus den Kommunikationsfunktionen bei solch einer Einführung unterstützen sollen.

Sie alle bekommen aufgezeigt, was auf sie zukommen kann, was sie dafür wissen müssen und welche Wege sie einschlagen können.

In seinem Geleitwort zum Leitfaden schreibt der ICV-Vorsitzende Siegfried Gänßlen: „Wir sind als Internationaler Controller Verein (ICV) stolz darauf, mit dem 2006 gegründeten Fachkreis Kommunikations-Controlling einen im deutschsprachigen und angelsächsischen Raum anerkannten Meinungsführer in die Debatte einbringen zu können. Der ICV-Fachkreis hat maßgeblich dazu beigetragen, den Blick der Kommunikations-Verantwortlichen in den Unternehmen von den Bewertungsfragen hin zur strategisch eingebetteten Zielsetzung, Planung und Steuerung der Unternehmenskommunikation zu wenden. Auf dieser Grundlage ist ein wachsendes Interesse für Kommunikations-Controlling in den Unternehmen zu erkennen. Die Disziplin beginnt, sich als eigenständiger Teil des Controllings zu etablieren. Wenn sich eine neue Disziplin in den Unternehmen etabliert, betreten die Verantwortlichen Neuland. … (Neues) erfordert … auch Mut und solide Basisarbeit. Dabei kann die Erfahrung der Vorreiter hilfreich sein. Nicht, um sie zu kopieren, sondern, um sie als Leitfaden für das eigene Handeln zu nutzen.
In diesem Sinne Leitfaden zu sein, ist die Intention des ‚Starter Kit Kommunikations-Controlling‘.“

Mitglieder des ICV können den Leitfaden zum Vorzugspreis von 15,– € bei der Geschäftsstelle (verein@icv-controlling.com) reservieren. Bitte nutzen Sie diese Möglichkeit bis zum 31. März 2016.

Alle anderen Interessenten bestellen den Leitfaden zum voraussichtlichen Preis von 24,80 € direkt im Online-Shop des Haufe Verlags. Diesen Link teilen wir mit, sobald der Leitfaden erschienen ist.

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Am Samstag ist Berlin Deutschlands Controlling-Hauptstadt

5. November 2015

Am kommenden Samstag ist es wieder so weit: Berlin ist zumindest für einen Tag Deutschlands Controlling-Hauptstadt. Die ICV-Arbeitskreise der deutschen Region Ost haben mit großem Engagement die öffentliche „15. Controlling Innovation Berlin – CIB 2015“ für Controller, Manager, Berater, Hochschullehrer und Studenten in Berlin-Adlershof vorbereitet. Herausforderungen an das Controlling aus aktuellen Entwicklungen wie Digitalisierung, Industrie 4.0 und Big Data stehen ebenso auf der Tagesordnung, wie auch wertorientierte Planung, Dezentralisierung bzw. das Outsourcing. Ein Höhepunkt wird die Verleihung des diesjährigen Controlling-NachwuchsPreises sein.

Nach der Eröffnung durch Dr. Walter Schmidt aus Berlin, Executive Advisor des ICV-Vorstands, folgt die Keynote von Prof. Dr. Knut Blind, Chair of Innovation Economics, TU Berlin / Fraunhofer Institute for Open Communication Systems, Berlin, zum Thema „Industrie 4.0 – Herausforderungen für die deutsche Industrie“. Neben dem Innovationspotenzial, Chancen und Risiken von Industrie 4.0 widmet er sich vor allem den daraus folgenden Herausforderungen für das Controlling. „Zentrales und dezentrales Controlling bei bofrost*“ ist anschließend der Vortrag von Thomas Molzberger, Bereichsleiter Controlling Services, bofrost* DL GmbH & Co. KG, überschrieben.

Um 12:15 Uhr wird dann der von Haufe gesponserte Controlling-NachwuchsPreis verliehen. Nach der Laudatio der Jury-Vorsitzenden Prof. Dr. Ute Vanini, Fachhochschule Kiel, präsentiert der Preisträger seine Arbeit im Plenum.

Den Nachmittag eröffnen IT-nahe Vorträge. „Verbindung Industrie 4.0 und Controlling“ thematisiert zunächst Dr. Oliver Crönertz, Vertretungsprofessor ABWL HTWK Leipzig / Geschäftsführung Mittsysteme GmbH, Dresden. Dann behandeln Henri Stenzel und Alexander Gadomski, OLAPLINE GmbH, Düsseldorf und Berlin, das Thema „Werttreiber basierte Planung“. Sie gehen u.a. auf Planung und Forecasts, auf Szenarien und Simulationen auf Basis von Steuerungsgrößen und Werttreibern ein. In ihrem Vortrag „Flexible Tools im Controlling“ widmen sich anschließend Steffen Rohr, syconomic GmbH, Leipzig, und Renate Mehner, KNORR Bremse, Berlin, u.a. „Des Controllers liebstes Kind: EXCEL für alle(s)“.

„Wachstumsziele in Kommunikationsziele übersetzen“ ist dann Thema von Dr. Mark-Steffen Buchele, buchele cc GmbH, Leipzig: Was heißt Unternehmenswachstum für die Unternehmenskommunikation? Welche Kommunikationsziele können gesetzt und wie kann gemessen werden, dass diese Ziele erreicht werden?

In ihrem Vortrag, „Outsourcing – Ziele und Praxis“, widmet sich Ursula Freundl, Senior Business Resource Manager MPPD, Caterpillar Motoren GmbH & Co. KG, Kiel, unter anderem dem Thema „Lokale vs. Internationale Geschäftsprozesse“ und berichtet dazu Erfahrungen aus Unternehmens- und Konzernsicht. Abschließender Höhepunkt der CIB 2015 wird der Vortrag des ICV-Vorsitzenden Siegfried Gänßlen aus Stuttgart sein. Der ehemalige CEO der Hansgrohe SE vermittelt in seinem Vortrag „Herausforderung: zentrales vs. dezentrales Controlling“ praktische Erkenntnisse aus 20 Jahren internationaler Erfahrung.

Das ICV-ControllingBlog wird vor Ort sein und wir freuen uns auf persönliche Gespräche mit vielen Lesern!

15. Controlling Innovation Berlin – CIB 2015 (Twitter: #CIB_konf15):
Sonnabend, 07.11.2015, 10:30-17:30 Uhr; WISTA Technologie-Park Adlershof,
Rudower Chaussee 17, Berlin; Infos & (Last-Minute-)Anmeldungen: www.icv-controlling.com -> Veranstaltungen -> CIB 2015

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Schweizer Arbeitskreise laden zur öffentlichen 26. Controller-Tagung am 29. September ein

14. Juli 2015

schweizer tagung„Controller’s Performance ‚Im Wandel der Technologie‘“ ist das Motto der öffentlichen 26. Controller Tagung der Schweizer Arbeitskreise am 29. September im Euler-Auditorium des Forschungszentrums der ABB in Dättwil bei Baden. Die Tagung moderiert Alexander Weger vom ICV-Fachkreis Investitionscontrolling.

Erster Referent ist Ludwig Schönefeld, Executive Vice President Corporate Communications, HOERBIGER Holding AG, CH-Zug. Sein Vortrag „Kommunikations-Controlling – Kommunikationserfolg planen, steuern, messen” behandelt zunächst die Frage, warum und wie der Erfolg der Unternehmenskommunikation zu messen ist. Dann widmet er sich der Entwicklung des Kommunikation-Controllings – international und in der DACH-Region sowie der Anwendung des DPRG/ICV-Bezugsrahmens, bevor er das Kommunikations-Controlling bei HOERBIGER vorstellt. Er fasst Erfolgsfaktoren des Kommunikations-Controllings zusammen und behandelt in einer „Werkstatt 2015“ die nächsten Schritte auf dem Weg zum Kommunikations-Controlling.

„Implikationen von Industrie 4.0 auf die Unternehmenssteuerung“ lautet danach das Thema Dr. Ralf Sauter, Partner, Horváth & Partner GmbH, München. Sein Ausgangspunkt ist die Überlegung, dass die bevorstehenden technologischen Veränderungen dazu führen, dass sich die Steuerungslogik der Wertschöpfungskette von Industrieunternehmen grundlegend wandeln wird. Diese Veränderungen verlangten auch ein Umdenken in Management und Controlling. Der Vortrag soll aufzeigen, welchen Herausforderungen und Handlungsfeldern sich die Führung industrieller Unternehmen stellen muss und welche Ansätze existieren, diese zukunftsfähig zu gestalten.

Praktische Einblicke gewährt dann Ulrich Hurni, Mitglied der Konzernleitung, Post CH AG Postmail, CH-Bern, mit seinem Vortrag „Bedeutung des Controllings für den Konzernbereichsleiter Postmail“. Unter anderem widmet er sich dabei Themen wie Beyond Budgeting, Strategieprozess, Zielsetzung/EKO sowie Projektcontrolling.

Einen weiteren Praxisbericht, „Business Intelligence bei Ticketcorner“, hält anschließend Romano Caviezel, CFO, Ticketcorner AG, CH-Rümlang. Schwerpunkte sind u.a. „Big Data“-Landkarte (Rolle BI-Tool), Projektaufbau Big Data und Abgrenzung BI-Projekt, BI-Evaluations- und Entscheidungsprozess, Prozessdesign (time to value), „Erste Ziele schnell erreichen – aber welche?“, Implementierung, Datenmodelle/Vorbereitung, „Wie kann Akzeptanz und Nutzung gefördert werden?“, Herausforderungen nach der Einführung, Learnings.

„Vom Start-up zum global tätigen KMU – finanzielle Herausforderungen in 22 Jahren“, ist das Thema von Martin Ziehbrunner, Unternehmer aus CH-Muri. Der Mitgründer der Essemtec AG zeigt anhand der verschiedenen Stufen im Lebenszyklus eines global tätigen KMU die Herausforderungen bezüglich Finanzierung und damit verbundene Risiken und Chancen auf.

Ein „Integrierter Ansatz von Strategieumsetzung und Nachhaltigkeits-Controlling“ ist das Thema des Abschlussvortrages, gehalten von Prof. Dr. Wilfried Lux, Leiter Kompetenzzentrum für Finanzmanagement und Controlling, FHS St. Gallen. Darin geht er auf Sustainabilty Roadmap (Strategieentwicklung und Nachhaltigkeitsziele), Sustainability Monitoring (Strategieumsetzung, Balanced Scorecard, GRI Reporting), Sustainability Enabling (Nachhaltigkeitskultur) sowie Sustainability Valuation (Wie können strategische Ziele und Nachhaltigkeitsziele gemessen werden?) ein.

Die Teilnahmegebühr zur 26. Controller-Tagung beträgt für ICV-Mitglieder Fr. 365, für Nichtmitglieder Fr. 420, für Studenten Fr. 190. Auskunft und Anmeldung: 26. Controller Tagung Dättwil bei Baden, Jacqueline Mundt-Jenny, Postfach 1273, 8207 Schaffhausen, Tel. +41 (0) 52 533 00 16, E-Mail: icv-ch@controllerverein.ch; Fax +41 (0) 52 533 00 16.

 

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Kommunikations-Controlling-Experten diskutieren „Integrated Reporting“

14. Juli 2015

Der ICV-Fachkreis Kommunikations-Controlling traf sich am 9./10. Juli in Leipzig. Der Gastgeber des FAK-Treffens, das Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaften der Universität Leipzig, sorgte für hervorragende Arbeitsbedingungen im Herzen der Messe-Stadt.

Im Auftakt-Vortrag stellte Prof. Dr. Ansgar Zerfaß, Professor für Strategische Kommunikation an der Universität Leipzig, Ergebnisse des European Communication Monitor 2015 vor, die lebhaft diskutiert wurden. Anschließend präsentierte Dr. Christine Viertmann vom Lehrstuhl für Strategische Kommunikation der Universität Leipzig, erste Ergebnisse des Forschungsprogramms Value Creating Communication der Akademischen Gesell. f. Unternehmensführung & Kommunikation. Hervorzuheben ist daraus ihre Feststellung, das amerikanische Literaturquellen das von DPRG und PRVA unterstützte ICV-Grundmodell für Kommunikations-Controlling auffällig oft als Standard würdigen.

Den Einstieg in das übergreifende Thema des zweitägigen FAK-Treffens bereitete dann der Impulsvortrag von Dr. Walter Schmidt, Executive Advisor des ICV-Vorstands: „Integrated Reporting: Was ist das und was bedeutet das für den Erfolg von Unternehmen?“ Darauf basierend arbeitete der Fachkreis am Folgetag in Arbeitsgruppen an der Beantwortung der Frage, wie mit Kommunikations-Controlling die Umsetzung der Kommunikationsziele im Rahmen eines übergeordneten Modells – in diesem Fall „Integrated Reporting“ – zu unterstützen wäre.

Die Ergebnisse der konstruktiven Diskussionen werden in einem Beitrag der Ausgabe November/Dezember des „Controller Magazin“ vorgestellt.

DSC_2148FAK KC Thomaskirche Gruppe

Hoch hinaus geht es immer für die Mitglieder des ICV-Fachkreises Kommunikations-Controlling. Die Mittagspause ihres Treffens nutzten sie für eine exklusive Führung auf den Turm der als Wirkungsstätte Johann Sebastian Bachs und des Thomanerchores weltweit bekannten Leipziger Thomaskirche.

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„Viel mehr als der Nachweis, aus Budgets etwas Relevantes zu machen“

4. März 2015

stobbe_congress34_1Der Leiter des Fachkreises Kommunikations-Controlling im Internationalen Controller Verein (ICV), Dr. Reimer Stobbe, hat für das Online-Portal communicationcontrolling.de ein Interview gegeben. Darin beschreibt er aktuelle Trends wie Social Media in der Unternehmenskommunikation, skizziert den Stand des Kommunikations-Controllings und gibt einen Ausblick, welche Aufgaben jetzt zu lösen sind.

Einige Punkte seien an dieser Stelle aus dem sehr lesenswerten Beitrag herausgehoben. Stobbe erklärt z.B., dass mit der Entwicklung des Kommunikations-Controllings „die Facetten der Rolle der Kommunikation im Unternehmen“ geklärt werden. Zum einen gehe es um die effektive wie effiziente Steuerung der Kommunikation; letztlich also um „die Anbindung der Maßnahmen an die Ziele des Unternehmens, die Planung und laufende Optimierung des Betriebs und noch immer um den Nachweis, aus dem Budget etwas Relevantes für das Unternehmen gemacht zu haben“. Es gehe aber längst um mehr, erklärt der ICV-Fachkreisleiter: „Das Unternehmen ist im Ganzen auf die Fähigkeit angewiesen, die Beziehungen zu allen relevanten Stakeholdergruppen so zu managen, dass die Kooperation dieser Gruppen mit dem Unternehmen gewährleistet bleibt.“ Unternehmens-Kommunikatoren in einer verantwortlichen – strategischen – Rolle für die Beziehungen zu allen relevanten Stakeholdergruppen!

Praxisnähe und -tauglichkeit sind Stobbe genauso wichtig, wie der Anschluss des Kommunikations-Controllings an Finanzen und Controlling. Der unkomplizierte Zugang zur Praxis, wo man sich einfache und unaufwändige Verfahren wünscht, darf nicht aus den Augen verloren werden, ist sich Stobbe bewusst. Zugleich müssten erarbeitete Methoden „als Standards durchgehalten“ werden, mahnt er. Beim Anschluss „an die Welt der CFOs, der Wirtschaftsprüfer und Controller“ führt Stobbe das „Wirkungsstufenmodell“ und Methoden wie das „Strategische Haus“ ins Feld. „Derzeit arbeiten wir gemeinsam mit allen anderen Facharbeitskreisen im ICV daran, den Anschluss unserer Methoden und Begriffe an den neuen Standard des ‚Integrierten Reportings‘ zu definieren und zu veröffentlichen.

Spannende Themen stehen also auf der Fachkreis-Agenda. Bei seinem nächsten Treffen am 19./20. März in Ausgburg stößt der ICV-Fachkreis Kommunikations-Controlling – das lassen die mehr als 25 Anmeldungen erwarten – übrigens an seine Kapazitätsgrenzen.

Hier geht es zu dem Interview.

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Fachkreis rückt der Commerzbank aufs Dach

16. November 2013

FAK KC on top

Am 14./15. November tagte der Fachkreis „Kommunikations-Controlling“ des Internationalen Controller Vereins (ICV) in der Commerzbank-Zentrale in Frankfurt/Main. Gastgeber war Harald Stender, Bereichsleiter New Media / Kommunikationssteuerung Group Communications der Commerzbank AG, Gründungsmitglied des ICV-Fachkreises. Er hatte auch am Donnerstagnachmittag den traditionellen Praxisvortrag des Fachkreistreffens gehalten: „Steuerungsmodell der Unternehmenskommunikation der Commerzbank mit neuen Ansätzen und Fragestellungen“. Die Zuhörer diskutierten im Anschluss die „lessons learned“ sowie Impulse für die weitere Fachkreisarbeit.

Im Mittelpunkt des zweitägigen, intensiv geführten Fachkreistreffens stand die Erarbeitung eines „Starter Kits“ für das Kommunikations-Controlling der Unternehmenspraxis. Hier wurden sehr gute Fortschritte erzielt. Dazu beigetragen hatten auch neue Mitglieder im Fachkreis: Kommunikations-Management-Spezialisten von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG), der BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH, Industrie- und Handelskammer Offenbach am Main, HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich sowie der MSD Merck Sharp & Dohme AG.

In der Mittagspause am Freitag gab Gastgeber Harald Stender eine exklusive Führung durch das technisch und architektonisch interessante Hochhaus der Commerzbank. Ein Höhepunkt im besten Sinne des Wortes war die Visite auf dem Hochhausdach. Hier bot sich ein atemberaubender Blick auf Frankfurt am Main und die Umgebung.

Danke dem Gastgeber für die Gastfreundschaft bei einem sehr gelungenen Fachkreistreffen!

FAK KC workshop1 FAK KC workshop2

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CA Fachseminar „Kommunikations-Controlling“

7. November 2012

Gerade ist in Feldafing am Starnberger See Tag 2 des Fachseminars „Kommunikations- und Marketing-Controlling“ der CA Controller Akademie zu Ende gegangen. Unter der Leitung von Rainer Pollmann und Guido Kleinhietpaß lernen die Teilnehmer die Bereiche Unternehmens-Kommunikation bzw. Marketing in das Controlling ihrer Unternehmen zu integrieren. Ein anspruchsvolles Programm läuft in diesem Seminar ab; für viele Controller ist das Thema Unternehmens-Kommunikation Neuland. Aber hier treffen sich so einige Controllerinnen und Controller, die sich in ihren Unternehmen bereits mit dem Aufbau eines Kommunikations-Controllings befassen. So wurde im Seminar nicht nur neues Wissen vermittelt, sondern auch interessant diskutiert; z.B. über typische Kennzahlen der Kommunikation, über das Wirkungsstufenmodell und die entsprechenden Messmethoden, über Ursache-Wirkungsbeziehungen, bis hin zur Rolle der Controller in diesem (neuen) Umfeld.

Für mich war dieses Fachseminar gleich doppelt interessant: Als Mitglied des ICV-Fachkreises „Kommunikations-Controlling“ Feedback zu bekommen auf die im Fachkreis erdachten Arbeitsergebnisse, die im Seminar in breiter Front präsentiert werden, und als Presseverantwortlicher des ICV, der sich mit dem Aufbau eine Kommunikations-Controllings im Verein beschäftigt.

Fachseminar

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Beste Stimmung zum Fachkreis-Jubiläum

5. März 2012

Gerade habe ich auf Controlling.TV einen Video-Bericht vom Treffen des ICV-Fachkreises Kommunikations-Controlling online gestellt. Am vergangenen Donnerstag und Freitag hatten sich 24 FAK-Mitglieder in der Düsseldorfer e-plus-Zentrale getroffen. Neben der konstruktiven Arbeit an den Zwischenergebnissen aus so genannten FAK-Mikro-Arbeitsgruppen („Wirkungsorientierte Budgetierung“, „Marketing-Controlling“, „Kennzahlen“, „Reputationsrisiken-Management“) war das Treffen dem FAK-Jubiläum gewidmet. Im Video erklären FAK-Mitglieder, warum das 5-jährige Bestehen für sie ein guter Grund zum Feiern ist. In einem kurzen Interview zieht der stv. FAK-Leiter, Rainer Pollmann, Bilanz der bisherigen Arbeit und skizziert die aktuellen sowie kommenden Aufgaben.

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Heute Social Media Konferenz in Zürich

2. Februar 2011

Heute findet in Zürich die Next Corporate Communication Konferenz 2011 „Perspektiven von Social Media für Marketing, Unternehmenskommunikation und Vertrieb“ statt. Leider kann ich nun doch nicht teilnehmen und von dort berichten.

Next Corporate Communication“ ist ein Projekt des Instituts für Marketing der Universität St. Gallen. An dieser Plattform zur Diskussion der Perspektiven von Social Media für Marketing, Vertrieb und Unternehmenskommunikation beteiligen sich lt. NCC bislang über 100 Unternehmen. Das Projekt will wesentliche Impulse für die Umsetzung der Möglichkeiten von Social Media in der Unternehmenspraxis geben.

Die heutige Konferenz soll die Ergebnisse der Forschung aus unterschiedlichen Teilaktivitäten integrieren. V.a. Ergebnisse aus einzelnen Fokusgruppen sowie Fallstudien in Bezug auf die Anwendung von Social Media in Unternehmen stehen auf der Agenda. Eingeladen nach Zürich hat Dr. Alexander Rossmann, Project Director, Institut für Marketing, Universität St.Gallen. Als Referenten sind mit folgenden Themen angekündigt:

Dr. Alexander Rossmann | Project Director, Institut für Marketing, Universität St.Gallen
Social Media in Marketing, Vertrieb und Unternehmenskommunikation: Zwischen erster Annährung und der Integration in Geschäftsprozesse

Prof. Dr. Peter Gentsch | Managing Direcor, Business Intelligence Group | Social Media Measurement Framework: Nutzen und Ansatz einer strategieorientierten Social Media Erfolgsmessung

Andreas Bock | Head of Social Media, Telekom Deutschland
Telekom hilft – Service, Vertrieb und Community Building in der Telekommunikation

Roland Fiege
Social Media Monitoring Guide: Leitlinien für die Auswahl und strategische Implementierung von Monitoringlösungen

Isabell Osann| KPMG Advisory:
Social Media in der Automobilbranche aus Sicht des CIO: Eine aktuelle Studie der Universität St.Gallen und KPMG

Leila Summa | Social Media Director, MIGROS:
MIGROS und Migipedia: Erfahrungen mit Social Media im Retail

Markus Zeller | Manager Online Communication, smart:
Integrierte Organisationsstruktur und digitale Kommunikation für die Marke smart

Ralf Greis | Geschäftsführer, Die Zukunfts-Akademie:
Social Media mit Change Management, Change Management mit Social Media: Implikation neuer Medien für die systemische Unternehmensentwicklung

Gerne hätte ich die Tagung besucht. Besonders interessieren mich Schnittstellen zur Arbeit unseres ICV-Fachkreises „Kommunikations-Controlling“; die Tagung bietet da interessante Beiträge wie etwa zur strategieorientierten Erfolgsmessung. Der trifft sich übrigens am 3./4. März bei der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg zu seiner nächsten Sitzung.

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