Controlling heute Rosita Blaha

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Artikel Tagged ‘CIS’

CIS 2016 (9): Ehemaliger Skirennläufer zum mentalen Umgang mit Rückschlägen

18. November 2016

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Mit einem spannenden, bewegenden Vortrag schließt nun die CIS 2016: „Mit mentaler Stärke Ziele erreichen – und aus Rückschlägen gestärkt hervorgehen“. Auf der Bühne steht Matthias Lanzinger, ehemaliger Weltcup Ski-Rennläufer, eine beeindruckende Persönlichkeit, die schwere Rückschläge mit mentaler Stärke eindrucksvoll bewältigt hat.

Am 2. März 2008 war der damals 27-jährige Skirennläufer Matthias Lanzinger beim World-Cup-Super-G in Kvittfjell so schwer gestürzt, dass ihm zwei Tage später der linke Unterschenkel amputiert werden musste. Ganz Österreich verfolgte den Weg zurück in sein neues Leben.

Im moderierten Gespräch beschreibt er nun auf der CIS 2016, mit welchen Methoden er mentale Stärke entwickelte, Motivation für neue Ziele schöpfte und aus Rückschlägen gestärkt hervorging.

Ein packender, emotionaler Schlusspunkt der CIS 2016!

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CIS 2016 (7): Podiumsdiskussion „Digitalisierung und die Herausforderung neuer Geschäftsmodelle“

18. November 2016

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„Die digitale Transformation und die Herausforderung neuer Geschäftsmodelle – Was ist Hype, was ist Realität?“, ist die traditionelle CIS-Podiumsdiskussion in diesem Jahr überschrieben. Moderatorin Mag. Susanne Dickstein von den „Oberösterreichischen Nachrichten“ begrüßt Peter Thamm, Daimler AG, Mathias Farthofer (2.v.l.), als „Chefstratege“ der voestalpine AG vorgestellt, und FH-Prof. Dr. Andreas Auinger (Bild links), FH Oberösterreich, auf der Bühne.

Die Entwicklung ist real, die Herausforderungen sind vielfältig, sich eröffnende Chancen gilt es zu erkennen und zu nutzen, genauso wie mit Risiken umgegangen werden muss und herrschende Ängste ernst genommen werden müssen.

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CIS 2016 (6): Working Capital Management als „Hygienefaktor“ nachhaltigen Erfolgs

18. November 2016

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„Excellence im Working Capital Management“ ist jetzt auf der CIS 2016 das Thema von Dipl. Ing. Roland Faihs, Vorstand Finanzen, Produktion & Technik, delfortgroup, Traun (A). Ein weiterer methodischer Vortrag in Steyr, der Insights in das „running business“ – hier am Beispiel der Papierindustrie – gewährt. Faihs erläutert eingangs, warum sich sein Unternehmen dem Working Capital Management (WCM) seit 2006 widmet. Für Faihs ist WCM ein Hygienefaktor, der den langfristigen Erfolg sichert. Das Unternehmen hat sich für zwei „Leading Key Operation Ratios“ entschieden: EBIT und „Working Capital % vom Umsatz“. Es geht um nachhaltige Maßnahmen, im Unterschied zum so genannten „Window-dressing“, erklärt der Finanzchef. Er zeigt den Weg auf von der kurzfristigen Cash-Optimierung zum integralen Beitrag zur Unternehmenssteuerung. „Einblicke“ gibt Faihs in das Working Capital Reporting und in entsprechende Kennzahlen der delfortgroup. Dabei geht er auch auf potenzielle Zielkonflikte „Ergebnis vs. Working Capital“ ein. Das gezeigte Ergebnis des Verbesserungsprozesses kann sich sehen lassen: der Anteil des Working Capitals in % vom Umsatz ist von eingangs knapp 22% auf 9% gesenkt worden. Faihs lässt die Zuhörer abschließend an seinen interessanten Überlegungen zum WCM in einer „absurden Zinslandschaft Europas“ teilhaben: „Macht das WCM da eigentlich noch Sinn?“ – Für Roland Faihs steht er Entschluss fest: „Wir werden unseren Weg weiter gehen.“

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CIS 2016 (5): Strategische Planung Daimler AG für eine „neue Welt“

18. November 2016

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Peter Thamm, Leiter Preismanagement und Baureihensteuerung, Daimler AG, Stuttgart, widmet sich auf der CIS 2016 der „Strategischen Planung als Handwerk“. Mit welchen Fragen sich sein Unternehmen befasst, die die strategische Planung bestimmen, machen die interessanten Insights auch dieses Vortrags deutlich. Dabei wird eine „neue Welt“ gezeichnet, die gestandene Unternehmen in eine Start-up-Welt rückt. Drastische Veränderungen in der Automibilbranche skizziert Thamm. Dazu zählt er veränderte Kundenpräferenzen (weg vom Statussymbol, Trend zur „totalen Individualisierung der Kundenwünsche“), neue Mobilitätslösungen (wie etwa Carsharing), Elektroantriebe („das Fenster geht auf“: starke Kostendegression – „e-Antrieb nähert sich Verbrennungsmotoren an“, die Reichweiten wachsen), „Conneceted Car“, „automatisiertes und autonomes Fahren“…

Thamm ist überzeugt: „Die beste Zeit des Automobils steht noch bevor: Emissionsfrei, unfallfrei autonom und always-on“.

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CIS 2016 (4): Integrierte Steuerung von Projekt und Periode bei BMW Motoren GmbH

18. November 2016

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Diplom-Kaufmann Dr. Jörg Kemminer, Leiter Finanzen und Compliance, BMW Motoren GmbH, Steyr, spricht nun auf der CIS 2016 zu einem methodischen Thema: „Integrierte Steuerung von Projekt und Periode & Umsetzung einer lebenszyklusorientierten Unternehmenssteuerung“. Eingangs stellt er die Grundlagen der Unternehmenssteuerung seines Hauses mit einem wertorientierten Ansatz vor (EBIT-Marge, RoCE, Ergebnis – Steigerung des Unternehmnswertes). Dann widmet er sich den Steuerungsgrößen Projekt und Periode sowie der Zusammenführung von Projektrechnung und Periodenrechnung. Die Zuhörer erhalten „Insights“ in entscheidungsorientierte Business Cases als zentrales Steuerungsinstrument, wie etwa „Fahrzeugprojekt (Vollkosten)“. Welche Anforderungen an Prozesse, Controllingorganisation, IT und das „mindset“ aller Beteiligten ergeben sich aus diesem Vorgehen? – Dr. Kemminer gewährt dazu Einblicke in die Praxis seines Unternehmens. Abschließend stellt er Möglichkeiten und Grenzen dar, berichtet Erfahrungen aus der betrieblichen Praxis von BMW. Sein Fazit: Die integrierte Projekt- und Periodenrechnung unterstützt die erklärten Ziele Wertsteigerung sowie profitables Wachstum – etwa durch maximale Transparenz, betriebswirtschaftliche Relatime-Fähigkeit und eine hohe Bewertungs- und Entscheidungequalität.

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CIS 2016 (3): Landeshauptmann Dr. Pühringer zur Steuerung des Landes Oberösterreich

18. November 2016

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Jetzt spricht auf der CIS 2016 Dr. Josef Pühringer, der Landeshauptmann von Oberösterreich, zum Thema „Verantwortung für die Zukunft unseres Landes“. Das wird spannend, denn es geht um die Frage: Was sind die besonderen Herausforderungen in der Steuerung eines Bundeslandes? – Viele Pflichtaufgaben müssen erfüllt werden und zugleich seien die Weichen für die Zukunft richtig stellen, erklärt der Landeshauptmann einleitend.

Wodurch kann man denn richtig steuern?, beantwortet er so: „Mit klaren Zielen und mit einer entsprechenden Fianzierung.“ Dr. Pühringer muss täglich Wege finden, das Geld gerecht zu verteilen zwischen den aktuellen Aufgaben, „ohne dass die Zukunft zu kurz kommt“. So ist dann auch klar, „die Kunst des Nein-Sagens“ muss beherrscht werden. „Was ist Erfolg“ für einen Landeshauptmann? – Drei Schlüsselkennzahlen für die Erfolgsmessung in Oberösterreich nennt Dr. Pühringer: 1. die Arbeitsmarktsituation – als „ganz entscheidende Kenngröße“; 2. das reale regionale Wirtschaftswachstum; 3. die „freie Finanzspitze“ – das Geld, was nach den Pflichtausgaben übrig bleibt – für die Gestaltung der Zukunft. Der Landeshauptmann geht ausführlich auf drastisch steigende Investionen in die Infrastruktur ein: „Wer Digitalisierung heute verschläft, der bekommt morgen die Quittung am Arbeitsmarkt.“

Ein außerordentlich interessanter Vortrag – mit tiefen Einblicken in die Landespolitik! Dr. Pühringer fasst zusammen: „Wir müssen uns – trotz demographischen Erfordernissen – konzentrieren auf: Arbeitsmarkt, Digitalisierung, öffentlichen Verkehr, Forschung und Wissenschaft, Bildung, Integration.“

 

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CIS 2016 (2): „Kompetenz im Investitionscontrolling“

18. November 2016

_dsc5089 Erster CIS-Referent 2016 ist Mag. Gerald Mayer, Finanzvorstand, AMAG Austria Metall AG, Ranshofen. Sein Thema: „Investitionscontrolling – Großinvestionen erfolgreich steuern“. Die AMAG hat in den letzten Jahren massiv investiert. Mayer berichtet, in welchen Schritten das Unternehmen zu den Investitionsentscheidungen gelangt ist. Dabei geht er auf Fragen der Langfristigkeit, Tragweite und Irreversibilität von Standortentscheidungen ein, widmet sich den Auswirkung auf die zukünftigen Kosten- und Erlösstrukturen und Wettbewerbsfähigkeit. Mayer geht der Frage nach, wie man mit Unsicherheiten umgeht, Schlüsselrisiken erkennt und steuert. Dem CIS-Motto gerechte „Insights“ gewährt Mayer bei der Beschreibung der Investitionsplanungs- und Entscheidungsprozesse. Die AMAG operiert mit dem Claim „Competence in Aluminium“ – der Vortrag zeigt „Kompetenz im Investionscontrolling“. Mayer resümiert als entscheidende Erfolgsfaktoren den Strategieprozess als Fundament, in der Bauphase das Zeit- und Lieferanten- und Claimmanagement.

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CIS 2016 (1): Volles Haus in Steyr bei „Wirkung & Effizienz des Controllings in Zeiten des Wandels“

18. November 2016

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Volles Haus bei der 15. Controlling Insights Steyr – CIS 2016! Mehr als 360 Teilnehmer haben im Saal des Museums Arbeitswelt Platz genommen, als FH-Prof. Dr. Heimo Losbichler, Stv. Vorstandsvorsitzender Internationaler Controller Verein (ICV), Vorsitzender International Group of Controlling (IGC), Studiengangsleiter CRF – Controlling, Rechnungswesen und Finanzmanagement, FH OÖ Fakultät für Management, Steyr, die Jubiläumstagung eröffnet.

Losbichler begrüßt den Bürgermeister der Stadt Steyr, Gerald Hackl (Bild unten, 1. Reihe, 2.v.r.), den Ehrenvorsitzenden der IGC, ehemaligen Vorstandsvorsitzenden des ICV, Dr. Wolfgang Berger-Vogel, und die Leiter der österreichischen Arbeitskreise im ICV.

Zum 15. Mal findet die CIS in Steyr statt. Die ICV-Tagung hat sich zur führenden Controlling-Veranstaltungen in Österreich entwickelt – „trotz nicht einfacher geografischer Lage“, betont Losbichler. „Aus tiefstem Herzen“ dankt er den Teilnehmern, vor allem den vielen Stammgästen der CIS. Die CIS 2016 spannt wieder einen breiten Themenbogen zu den aktuellen Herausforderungen der Unternehmenssteuerung, die Liste der Referenten zieren wieder hochkarätige Experten. In seiner Eröffnungsrede verweist Losbichler u.a. auf Arbeitsergebnisse des ICV zu brisanten Thenen wie Big Data, Industrie 4.0 und Business Analytics und deren Auswirkungen auf den Controller-Job.

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CIS 2015 (9): „Wir sind kein Uhrwerk, wir sind Teil eines humanen Systems!“

20. November 2015

Auf diesen Referenten habe offensichtlich nicht nur ich sehnlich gewartet: Nun spricht Alexander Pointner auf der CIS 2015, der aus TV-Skisprung-Übertragungen bestens bekannte ehem. Cheftrainer der österreichischen Skisprung-Nationalmannschaft. Spitzensport und Top-Management: Angekündigt sind Anregungen, wie Erfolgsdruck im Management bewältigt und hochgesteckte Unternehmensziele erreicht werden können.

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Binnen zehn Jahren war Alexander Pointner zum erfolgreichsten Cheftrainer in der Geschichte der österreichischen Skispringer geworden. Visionär und systematisch formte er aus Einzelsportlern ein Teamgefüge, das sich in ungeahnte Höhen schraubte.

Sein Vortragstitel „Mut zum Absprung“ ist ganz bewusst gewählt: Pointner wagte den Absprung in eine neue Form des Coachings. Der Vortragstitel hat eine Fortsetzung: „So entstehen Höhenflüge“. Was sind die Rezepte des ehemaligen Skisprungtrainers? Mut zur Unvollkommenheit und absolutes Vertrauen in die vorhandenen Fähigkeiten sind die Eckpunkte dieser Philosophie.

Alexander Pointner gewährt einen interessanten Einblick in die Welt des Spitzensports bezüglich unerfüllbarer Erwartungshaltungen. Und er gibt Anregungen, wie Erfolgsdruck im Management bewältigt und hochgesteckte Unternehmensziele erreicht werden können. Pointner mahnt: „Wir sind kein Uhrwerk. Wir sind Teil eines humanen Systems. Wir sind keine Maschinen! Es gibt gute und es gibt schlechte Tage; viele Faktoren wirken und greifen ineinander.“ Als erfolgreicher Trainer weiß Pointner: Mit jedem Erfolg wachsen auch die Erwartungen: „Dieses Jahr 10 Prozent, dann nächstes Jahr 12 Prozent.“ – Das bedeutet, so der ehemalige Cheftrainer, „wir müssen Erfolg anders definieren!“

Die Zuhörer erleben spannende Insights in die Trainingsmethoden des Erfolgstrainers.  „Erfolg in einem komplexen System gelingt nicht mit der Perfektion einzelner Bereiche, sondern erst mit deren Zusammenwirken.“ In den heutigen Zeiten von „schneller, höher, weiter – ohne Pause“ gilt: „Man muss auf sich, und vor allem auf sein Team, achten“, so Pointner. „Die richtige Balance gibt den Ausschlag für Spitzenleistungen.“

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CIS 2015 (8): Globalisierung: „Nicht vom Wachstum blenden lassen!“

20. November 2015

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Dem Thema Gloablisierung widmet sich nun MMag. Markus Hofer, CFO Miba AG, Laakirchen (A) unter der Überschrift: „Vom internationalen zum globalen Unternehmen: Voraussetzungen und Gefahren einer Expansionsstrategie“.

Eitelkeit oder Notwendigkeit?, fragt Hofer zu Beginn; erfordert mein Geschäftsmodell eigentlich einen globalen Footprint? Eindringlich mahnt Hofer, sich vom (internationalen) Wachstum nicht blenden zu lassen. Anschaulich schildert er, wie sich Risikoprofile im globalen Umfeld ändern. Daraus leitet Hofer auch Anforderungen an die Controlling-Instrumente ab.

Authentisch, basierend auf seinen eigenen Erfahrungen, widmet sich Hofer aber vor allem dem Führungsverhalten und Fragen der Organisationsentwicklung in unterschiedlichen Kulturen. „It is still a people’s business“, erklärt Hofer: „Der Entschluss zu globalisieren hat umfassende Konsequenzen für jeden in der Führungsmannschaft!“

Fesselnd, praxisnah, engagiert – Danke!!

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Oi Torpedo