Controlling heute Rosita Blaha

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Archiv für die Kategorie ‘Methoden & Erfahrungen’

„Mayday in London“ – Experteninterview zum Brexit aus Sicht von Finance und Controlling

13. April 2017

Paul Moody Hackett GroupAm 29. März 2017 hat die britische Premierministerin das formale Austrittsverfahren für den Brexit eingeleitet. Für das ICV-ControllingBlog befragte Klaus Bruck den bei der Tochter der Hackett Gruppe (ICV-Firmenmitgliedschaft), REL, als Director Verantwortlichen für die Projektplanung in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit den Schwerpunkten Working Capital Management und Supply Chain Optimierung, Paul Moody. Moody spricht über die möglichen Brexit-Auswirkungen auf die europäischen Unternehmen und wie sie sich auch im Bereich Finance und Controlling dagegen wappnen können.

Herr Moody, wie bewerten Sie den „harten Brexit“, den die britische Premierministerin bis 2019 angekündigt hat?

Theresa May hat es Ende März ganz klar und deutlich formuliert: UK will die EU mit allen Konsequenzen verlassen, zudem will das Vereinigte Königreich aus der Zollunion und dem europäischen Binnenmarkt austreten, da liegt das zugegeben etwas zynische Wortspiel vom Mayday schon nahe. Mehr…

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Kurzfilm skizziert das Leben des Controlling-Pioniers Professor Horváth

14. März 2017

Als Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Péter Horváth, Unternehmer und Hochschullehrer, Ehrenmitglied im Internationalen Controller Verein (ICV), Anfang Februar seinen 80. Geburtstag beging, würdigte auch das ICV-ControllingBlog den verdienstvollen Jubilar. Jetzt hat Horváth & Partners ein Video veröffentlicht, das mit Bildern und Statements dieses hoch interessante Leben beschreibt. Zu Wort kommt in dem Film als Weggefährte von Péter Horváth der ICV-Vorstandsvorsitzende Siegfried Gänßlen.

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Zum Congress der Controller Speed-Coaching für Young Professionals

14. März 2017

Speed-Coaching ist in diesem Jahr ein neues, ganz besonderes Angebot für Young Professionals auf dem 42. Congress der Controller (15./16. Mai in München). Beim Speed-Coaching steht Interessenten jeweils für 30 Minuten ein professioneller Coach zur Seite, mit dem sie ein berufliches Thema individuell beleuchten können. Junge Controllerinnen und Controller, die z.B. Entscheidungshilfen zur Karriere- und Lebensplanung suchen, ihre spezielle Situation im Unternehmen hinterfragen wollen oder auch vor ersten Führungsherausforderungen stehen, wird mit Speed-Coaching am Rande der größten Controlling-Fachtagung Europas geholfen.

Mit Katrin und Lothar Kuhls von der Hamburger WEGe Managementberatung GmbH stehen erfahrene und anerkannte Coaches bereit. Lothar Kuhls ist langjähriges ICV-Mitglied und war einige Jahre als ICV-Regionaldelegierter für die Netzwerke des Vereins im Norden Deutschlands koordinierend verantwortlich.

Katrin und Lothar Kuhls wollen Young Professionals helfen selbstverantwortlich Lösungen zu finden. „Schon zum Beginn der beruflichen Karriere bieten sich vielfältigste Möglichkeiten, aber sehr oft fehlt es schlicht an Orientierung“, erklärt Lothar Kuhls. „Bei Speed-Coachings können wir die Anliegen der Coachees soweit beleuchten, dass sie Ideen mitnehmen, mit denen sie sich weiter beschäftigen können und die ihnen helfen, ihre Themen strukturiert zu bearbeiten.“ In den Gesprächen mit Young Professionals geht es oft beispielsweise um den Umgang mit dem Gefühl von Unter- oder auch Überforderung, um die Vermeidung typischer Fehler bei der bevorstehenden Übernahme von Führungsaufgaben oder auch um Ratschläge, worauf beim Start in die berufliche Selbständigkeit nach dem Studium unbedingt geachtet werden sollte.

Young Professionals, nutzt dieses Angebot auf unserem Congress der Controller 2017!

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Controlling-Arbeitskreis in Moskau gestartet

21. Februar 2017

In Moskau hat heute Vormittag das erste Treffen des gemeinsam von der Deutsch-Russischen AHK und dem Internationalen Controller Verein (ICV) initiierten Controlling-Arbeitskreises AK Moskau stattgefunden. Unter den 40 Teilnehmern waren großteils Controlling-Praktiker vor allem aus russischen Tochtergesellschaften deutschsprachiger Unternehmen.

Den ersten Vortrag bei einem Arbeitstreffen des AK Moskau hielt Egor Vaulin (linkes Bild), Generaldirektor OOO BLANCO RUS, zum Thema „Implementierung des Controllings bei OOO BLANCO RUS“. Die BLANCO Group ist ICV-Firmenmitglied und Mitglied der Dt.-Russ. AHK. Den Einblicken in das BLANCO-Controlling folgten zahlreiche Fragen aus dem Zuhörerkreis. Besonderes Interesse bestand an der Vertriebsplanung im Zusammenhang mit Wechselkursschwankungen.

Den zweiten Vortrag hielt Yuri Chaplygin (Bild rechts), Leiter der Gruppe Corporate-Reporting bei der Firma SPORTMASTER. Er gewährte interessante Einblicke in das „Controlling in einem Multi-Channel-Einzelhandelsnetzwerk“. Chaplygin hat an der Baumann Universität bei Prof. Dr. Sergey Falko studiert, der als Vorsitzender der Russischen Controllervereinigung langjähriger Partner des ICV ist.

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Die neue Moskauer Arbeitsgruppe wird von Hermann Wies (Robert Bosch OOO) und Dr. Georg Schneider (swilar GmbH) geleitet. Als Ansprechpartner im ICV bestätigten die Teilnehmer des ersten AK-Treffens Dr. Georg Schneider (Kontakt), Geschäftsführer des ICV-Firmenmitglieds swilar GmbH.

Das nächste Treffen des russischsprachigen AK Moskau findet am 28. April statt. Geplant sind Impulsvorträge der Firmen Hochland und Unipro PJSC (E.ON Russia JSC seit Juni 2016).

Der Vorstand der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK) hatte auf seiner Sitzung am 27. Januar 2017 der Gründung einer gemeinsamen Arbeitsgruppe „Controlling“ mit dem Internationalen Controller Verein (ICV) zugestimmt. AHK- und ICV-Mitgliedsunternehmen können damit Mitarbeitern russischer Tochterunternehmen bzw. Beteiligungsgesellschaften aus den Bereichen Controlling und Rechnungswesen eine Plattform für Knowhow-Transfer und Networking sowie für einen Erfahrungsaustausch über aktuelle und zukünftige Anforderungen an das Controlling bieten. Gemeinsamer Wille ist es, mit dem neuen Netzwerk einen Beitrag zum persönlichen Erfolg seiner Mitglieder und zur nachhaltigen Wertsteigerung ihrer Unternehmen zu leisten.

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„Wie entwickeln sich die Controlling-Gehälter?“

14. Februar 2017

Wie entwickeln sich die Gehälter im Controllingbereich? In der aktuellen Benchmark-Studie „Gehalt und Boni der Controller“ rückt das WHU Controller Panel die Vergütung von Controllern in den Fokus und lädt alle ControllerInnen zur Online-Umfrage ein. Wer teilnimmt erhält lt. Initiatoren exklusiv einen Benchmark-Bericht.

In der Studie werden die Vergütung sowie verschiedene Facetten des Controllerberufs untersucht, darunter Arbeitszeit, Controllingerfolg und Jobzufriedenheit. Durch die Teilnahme an der Studie profitieren die Respondenten von ausführlichen Benchmarks, versichern die Initiatoren. So sollen sie erfahren, wie der Controllingbereich ihres Unternehmens im Vergleich zu anderen Unternehmen aufgestellt ist. Die Teilnehmer erhalten zudem die Möglichkeit, die eigenen Erfahrungen mit den Benchmarks der Studie nach Branche, Unternehmensgröße und Berufserfahrung zu vergleichen. Steht eine Gehaltsverhandlung an, so können die Ergebnisse der Studie als wertvolle Orientierung dienen.

Die Beantwortung des Fragebogens dauert – nach vorheriger kostenfreier Registrierung im WHU Controller Panel – ca. 10-15 Minuten. Die Teilnahme ist bis zum 19. März 2017 möglich. Die Umfrage ist anonym, die Angaben werden vertraulich behandelt.

Hier geht es zur Studie: WHU Controller Panel.

Panel Schaeffer Weber

Das WHU Controller Panel unter der Leitung von Prof. Dr. Utz Schäffer (Mitglied im ICV-Kuratorium) (links im Bild) und Prof. Dr. Dr. h. c. Jürgen Weber (Vorsitzender ICV-Kuratorium) (rechts) wurde 2006 in Kooperation mit dem Internationalen Controller Verein (ICV) gegründet. Seit 10 Jahren bietet das Panel wissenschaftlich fundierte Analysen und praxisrelevante Benchmarks zu wichtigen Facetten des Controllings. Über 1.000 Mitglieder nehmen regelmäßig an den Studien teil; darunter ein großer Anteil ICV-Mitglieder.

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„Schluss mit hektischem Endspurt!“ – ein Gastbeitrag unseres Firmenmitglieds The Hackett Group

19. Dezember 2016

Auch zum Ende des Fiskaljahres 2016 entwickeln viele Unternehmen eine hektische Betriebsamkeit, um ihren Cash-flow-Bericht zu schönen: Zahlungen an Zulieferer werden über Gebühr verzögert, ausstehende Rechnungen werden rigoros eingefordert und die Lager und Bestände werden abgebaut. So wird die Working Capital Performance kurzfristig optimiert – diese Liquiditätskosmetik übersteht aber kaum das erste Quartal des folgenden Geschäftsjahres.

_paul8474Ein Gastbeitrag von Paul Moody, Direktor bei REL, einer Tochter unseres ICV-Firmenmitglieds The Hackett Group. Moody ist verantwortlich für die Projektplanung in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Schwerpunkte sind u.a. Working Capital Management und Supply Chain Optimierung. 

Die hektischen Maßnahmen zum Ende des Geschäftsjahres erinnern oft an Radikaldiäten: Das abgebaute „Gewicht“, also die so verkürzte Kapitalbindungsdauer, wird schnell wieder im YoYo-Effekt aufgebaut und zeitigt zudem ungesunde Nebenwirkungen: Das Geschäftsjahr wird unter falschen Voraussetzungen gestartet, die nichts mit der realen Marktsituation zu tun haben, die Unternehmensstruktur und -strategiewerden falsch belastet und ungenügend umgesetzt. Auch die Beziehungen zu den Zulieferern werden empfindlich gestört und der Kundenservice wird negativ beeinflusst  – langfristig wird die Profitabilität gefährdet durch solcherart Endspurt.

Zehn Gebote für nachhaltige Verbesserung ohne YoYo-Effekte

Dabei gibt es Regeln und Gebote, mit deren Befolgung die Kapitalbindungsdauer nachhaltig verkürzt und die Unternehmensliquidität ebenso nachhaltig optimiert wird. Ihr Vorteil: Sie sind relativ einfach umsetzbar in die unternehmerische Praxis, obwohl sie die für die Working Capital-Effizienz wichtigen Prozesse und Verfahren beeinflussen und verbessern – ohne jegliche hektische Torschlusspanik vor Ende des Fiskaljahrs.

  1. Das unternehmerische Rechnungswesen und die Finanzabteilung müssen sich auf die wichtigen Kundenkonten konzentrieren und strategisch wirksame Forderungstechniken entwickeln – mit korrekten und fairen Kreditbedingungen und Zahlungszielen für die Kunden.
  2. Ein aktives Beschwerdemanagement, basierend auf klaren internen Vorgaben und Transparenz bezüglich Preisen, Skonti und sonstigen Preisabschlägen, Qualitäts- und Mengenzusagen, etc. verhindert Zahlungsverzögerungen und verbessert den Kundenservice.
  3. Die Zahlungsbedingungen und –ziele für wichtige Schlüsselkunden müssen sorgfältig analysiert und angepasst werden.
  4. Entsprechend müssen die Zahlungsbedingungen mit den Lieferanten vereinbart werden, um die Liquidität sicherzustellen und Forderungen und Verbindlichkeiten zu harmonisieren.
  5. Zahlungsroutinen müssen neu ausgerichtet werden: Zu schnelle Zahlungen müssen abgebaut und Lieferanten müssen gemahnt werden, wenn ihre Vertragstreue zu wünschen lässt. So wird Liquidität geschaffen und die Prozesseffizienz gesteigert.
  6. Bestandshaltung und Warenwirtschaft muss soweit wie möglich auf schnelldrehende und saisonal beeinflusste Posten hin ausgerichtet werden, um überflüssige Bestände gegen Jahresende zu vermeiden.
  7. Die Planung zum Jahresende muss bereits die Bedingungen im folgenden ersten Quartal berücksichtigen. Zudem sollten die Kunden die Möglichkeit haben, Jahresendlieferungen zu speziellen Bedingungen zu erhalten. So kann der Abverkauf forciert werden mit der Folge weiterer Bestandsreduzierung.
  8. Langsamdrehende Produkte und Fertigwaren, die zu veralten drohen, müssen rasch verkauft werden, um Wertberichtigungen/Abschreibungen zu vermeiden.
  9. Die funktionalen Kennzahlen müssen direkt mit den unternehmensweiten Working-Capital-Zielen verknüpft werden. Dazu gilt es, auch den Grad der monatlichen Leistungsentwicklung zu definieren, mit dem die Jahresendziele erreicht werden können.
  10. Schließlich muss ein vollständiges Berichtswesen installiert werden, das die Auswirkungen all dieser Working-Capital-Einflussfaktoren exakt erfasst und abbildet: Sowohl für den Geschäftsalltag, als auch für das Management, das durch die so geschaffene Transparenz auch die langfristige Nachhaltigkeit der Veränderungen sichern kann.

Doppelte Auswirkung

Wenn diese zehn Gebote konsequent und stringent befolgt werden, stellen sich nicht nur sehr schnell Erfolge ein – damit wird auch die Grundlage geschaffen für eine nachhaltige Working Capital-Optimierung: Prozesse werden effizienter, die Mitarbeiter ändern zielgerichtet ihr Verhalten, der Umgang mit und das Verhältnis zu Kunden und Zulieferern wird optimiert.

Aber auch bei der Umsetzung dieses Programms steckt der Teufel im Detail: Diese zehn Gebote müssen exakt und mit Vorbedacht befolgt werden. Es genügt also nicht, nur die Diskrepanz zwischen dem Status quo und den strategischen Zielen zu definieren. Die Unternehmen müssen die Lagerhaltung und Warenwirtschaft und das prozessuale Wechselspiel zwischen Forderungen und Verbindlichkeiten gründlich analysieren und verstehen. Nur dann können sie Optimierungschancen erkennen und auch umsetzen.

Noch einmal: Nur kurzfristig wirksame kosmetische Maßnahmen im Working-Capital-Bereich wie eingangs beschrieben, kommen die Unternehmen oft teuer zu stehen und belasten das Verhältnis zu den Kunden und den Zulieferern. Strukturelle Veränderungen durch die Befolgung dieser zehn Gebote sind übers Jahr gesehen (und langfristig darüber hinaus) weitaus produktiver und erfolgreicher.

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CCS2016 (4): Stimme-voller Ausklang

24. November 2016

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Die Zuhörer „wieder herunterbringen von high-level Themen wie Digitalisierung auf das ganz menschliche: die Stimme“, hat sich die letzte CCS-Referentin vorgenommen: Monika Klinger, Atem-, Stimm- und Sprechtrainerin, externe Seminartrainerin der CA Akademie AG. „Ihre Stimme – der Schlüssel zum Erfolg“, ist ihr Vortrag überschrieben.

Ein lehrreicher, vielfach verblüffender Vortrag! Es wird klar: „Nicht was, sondern wie man etwas sagt, ist entscheidend.“ Überzeugend vermittelt Monika Klinger ihre Botschaft mit Beispielen, wie etwa: Die unterschiedliche Betonung einzelner Wörter in einem Satz wie – „Sie sollten diese Zahlen ernst nehmen!“ – führt zu ganz unterschiedlichen Aussagen. (Probieren Sie es einfach mal aus, liebe Leser!)

Mit einer kleinen Übungseinheit nimmt die Referentin ihre Zuhörer begeisternd mit.

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Ein Feuerwerk nützlicher Tipps: „Jeder Sprecher hat eine Verantwortung gegenüber den Menschen, die ihm zuhören (müssen).“ / „Nehmen Sie Stimmtraining in Ihr persönliches Fitness-Programm auf!“ / „Die Stimme ist kein Schicksal: Man kann lernen, darauf zu spielen, um damit erfolgreich die Zuhörer zu erreichen.“

Großartig!

 

 

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CCS2016 (3): Was SPA mit Vertriebsplanung zu tun hat

24. November 2016

Networking auf der Controlling Competence Stuttgart – CCS 2016: Die rund 150 CCS-Gäste nutzen die Kaffeepause für angeregte Gespräche. That’s ICV!ccs2016-pause

Den Vortrag nach der Pause, „Integrierte Vertriebsplanung bei der Blanco-Gruppe“ hält ICV-Vorstand Matthias von Daacke, Director of Controlling, Blanco GmbH & Co. KG. Darin zeigt er u.a., wie Mix-Effekte zielgenau zu adressieren sind, wie Szenario-Planungen die integrierte Vertriebsplanung bereichern. Er erläutert, wie IT-Lösungen und datengetriebene Prognosen „aus dem ‚Collector‘ einen Controller machen“ – und damit den Weg zum Business Partner unterstützen.ccs2016-daacke

Die Episode sorgt für Heiterkeit; als von Daacke erzählt, wie er die legendären Haufe-Post-its mit dem Slogan „Controller an die Macht!“ gelegentlich hausintern verwendet… Durchgängig gelingt es dem Referenten, die Zuhörer ins BLANCO SPA zu locken: mit detaillierten Einblicken in die Praxis seines Unternehmens – u.a. mit der Sales Planning Application (SPA).

Am Schluss seines Vortrags empfiehlt von Daacke seinen Zuhörern, sich als Controller stets zu fragen: „Versteht uns der Gegenüber?“ – Sein Rat: „Lassen Sie uns mehr in die Rolle unseres Gegenüber versetzen!“

 

 

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CCS2016 (2): Digitalisierung: „Riesenchance mit einem Wermutstropfen: Wir müssen einiges tun…!“

24. November 2016

ccs2016-seufertDem Titel seines Vortrages, „Digitale Transformation – Auswirkungen auf Unternehmenssteuerung…und Controlling“, setzt der nächste Referent der CCS 2016 gleich zu Beginn ein Ausrufezeichen hinzu. Prof. Dr. Andreas Seufert, Hochschule Ludwigshafen, Leiter Business Innovation Lab, Direktor Institut für Business Intelligence/Steinbeis Hochschule Berlin, Leiter des ICV-Fachkreises BI & Big Data, spricht über die Rolle des Controllings in der digitalen Transformation. Seufert ist davon überzeugt: Der Wandel ist eine „wahnsinnige Herausforderung und Chance“. Und fügt hinzu: „Mit einem Wermutstropfen: Wir müssen einiges tun!“

Professor Seufert hält Ratschläge parat:

  • „Disruption wird erwartet. Aber man bereitet sich kaum darauf vor. „Starten Sie jetzt!
  • Investieren Sie in IoT EcoSysteme!
  • Investieren Sie in Wissen (z.B. um „Rohstoff Daten“ nutzen zu können…) und skalieren Sie dieses Wissen in Ihrer Organisation!

Wenn Controlling als „Business Partnering“ verstanden wird und sich das Business radikal verändert, bedeutet das, so der Referent: Controlling ist von Digitalisierung ganz besonders betroffen! Auf zwei Bereiche geht Seufert vertieft ein: Wie kommt man im Unternehmen an Infos ran – und wie kann man diese „veredeln“ (Analytik)?

Beide Methodenkompetenzen sind gefragt, fasst Seufert zusammen: „Business“ UND „Umgang mit Daten“.

Die Frage aus dem Zuhörerkreis nach den Perspektiven des Controllerjobs beantwortet Seufert so: „Die Entwicklung geht in Richtung Business Partner mit unterschiedlichen Rollen. ‚Daten Analyst‘ ist eine davon.“

Ein spannender, informativer Vortrag, der für einige Diskussionen in der anschließenden Kaffeepause gesorgt hat.

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CCS2016 (1): Vom Datensammler zum Controller 3.0

24. November 2016

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Knapp 150 Gäste begrüßt Siegfried Gänßlen, Vorstandsvorsitzender des Internationalen Controller Vereins (ICV) zur ICV-Tagung Controlling Competence Stuttgart – CCS 2016.

Als Hausherrin ergreift Nicole Reimer, Geschäftsführerin IBM Deutschland GmbH, Vice President Finance DACH IMT, im IBM Client Center Ehningen bei Stuttgart das Wort. Die Finanzleiterin der IBM Deutschland hat ihre einleitende Präsentation „Finance goes Cognitive“ betitelt. Nicole Reimer sieht die Finanzbereiche der Unternehmen jetzt „so mächtig, wie andere Geschäftsbereiche es nicht sind“ und begründet ihre Sicht: „Weil wir das ‚Gold‘ der heutigen Zeit besitzen: Daten.“ Welche aktuellen Herausforderungen stehen vor Finanzbereichen? Die IBM-Finanzchefin nennt Effizienzdruck, Komplexität und Dynamik an erster Stelle. Die IBM sieht in Advanced Analytics und kognitiven Lösungen dafür die passende Antwort. Nicole Reimer empfiehlt, auf neue Entwicklungen und Wendungen  z.B. mit predictive solutions vorbereitet zu sein.ccs2016-ibm

„Trends und neue Geschäftsmodelle – Herausforderungen für das Controlling?“ ist danach das Thema von Markus Deutsch, Leiter Business Model Innovation, KPMG AG. Er startet mit einem „Friedhof der analogen Produkte“, auf dem vom Gitarrenstimmer bis zur Antibabypille viele bekannte Dinge – auch überraschend- ruhen. Er führt Beispiele an, die belegen, dass „das Fortschreiben der Gegenwart in die Zukunft schon oft missglückt ist“.

Zu den 8 vorgestellten aktuellen Megatrends, die seiner Meinung nach unsere Zukunt bestimmen, gehören Digitalisierung, Konnektivität/Vernetzung (außerdem: demografischer und sozialer Wandel, Individualisierung, Globalisierung, weltweite Machtverschiebung, Klimawandel und Ressourcenknappheit, Urbanisierung). Weil Trends auf die Rahmenbedingungen eines Unternehmens wirken – sie verändern teils disruptiv den Handlungsspielraum in dem sich Unternehmen bewegen – sind diese zu beobachten und zu analysieren. Deutsch mahnt, Unternehmen müssten ständig ihr Geschäftsmodell hinterfragen. Die sich für das Controlling aus der Digitalisierung ergebenden Herausforderungen fasst er plakativ so zusammen: Die Entwicklung gehe „vom Datensammler zum Controller 3.0“. Nachdenken löst sein Zitat aus einer Studie aus, wonach 63% der Controller-Tätigkeiten im automatisierbaren Bereich liegen…

ccs16-deutsch

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Oi Torpedo