In der Diskussion um das „Beyond Budgeting“ hat nun der Vorstand des Internationalen Controller Verein auf dem 32. Congress der Controller ein Thesenpapier „Beyond Budgeting nein danke, moderne Budgetierung ist angesagt“ vorgelegt. Darin heißt es: „Der Internationale Controller Verein sieht im Beyond Budgeting keine Lösung für die Steuerung der Unternehmen – erst recht nicht in den heutigen dynamischen, globalisierten Märkten. Unsere Empfehlung lautet: MODERNE BUDGETIERUNG.“

Kommentare

  1. Die honorige Professorenschaft tut sich seit je her sehr schwer mit dem Thema Beyond Budgeting. Vielleicht ist der Name etwas zu aggressiv gewählt. “Führen mit flexiblen Zielen” ist besser aber natürlich nicht so wirksam. Die Erkenntniss aus dem BBRT sind schon starker Tobak für die Professorenschaft, die sich doch in unzähligen Lehrbüchern und fest vorbereiteten Vorlesungen und Referaten auf die Budgetierung als das “alleinselig-glücklichmachende” Instrument zur wirkungsvollen Unternehmensführung über eine verhandelte Zielvorgabe, festlegt. Es ist eben schwierig Dinge wahrhaben zu wollen, die offensichtlich funktionieren aber nicht der Lehrmeinung entsprechen.
    Wie masslos übertrieben die Ansprüche an die Budgetierung sind zeigt nun auch die aktuelle Krise. Viele Unternehmen weigern sich eine Guidance abzugeben. Es ist also nicht mehr möglich mit dem Instrument der Budgetierung” die passenden Antworten zu geben.
    Ich vertrete die Meinung, dass die Prinzipien des “Beyond Budgeting” einem Controller bzw. Controllerin unbedingt bekantn sein müssen. Es soll danach der Unternehmensführung und dem Controllerdienst überlassen sein nach welchen Prinzipien – über verhandelte fixierte Ziele, oder flexible Ziele die voll auf den Markt ausgerichtet sind – führen zu wollen. Ich würde hierzu einmal orakeln, dass sich – bei korrekter Stoffvermittlung an den Ausbildungsstätten – letzteres Durchsetzen wird!

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