Angelockt von der Überschrift “Business Intelligence ist ohne IT am schlauesten” habe ich gerade wieder einmal einen Beitrag im CIO-Webportal gelesen. Allerdings geht es hier eher um die Ergebnisse von Marktforschern, die herausgefunden haben wollen, dass für die Anschaffung von IT-Werkzeugen zur Voraussage des Kaufverhaltens genug Geld in den Unternehmen vorhanden sei. Es folgen die vielen wundersamen Features der Softwarelösungen, die sie beherrschen können müssen. Dabei stößt man doch auf einen schönen Satz: Jede Software sei höchstens so intelligent wie ihr Nutzer. – Wenn dieser nach jedem zweiten Klick die IT-Spezialisten um Hilfe bitten müsse, sei das eine Fehlinvestition. – Ach ja! – Am Ende des Beitrags wird dann doch noch kurz auf die reißerische Überschrift eingegangen: Die gute Nase erfahrener Verkäufer liefere ebenfalls Kundendaten, die Gold wert sind. – Der Business-intelligente Mensch ist doch noch am schlauesten. Zum Glück!

Kommentare

  1. Ich denke auch, dass eine Software nicht gleich Competitive Advantage ist, man sollte die Denkweise, Strukturen und Prozesse nicht nur Systemisch im Unternehmen implementien, sondern auch langfristig in die Unternehmenskultur zu implementieren (Denkweise der Mitarbeiter), denn nur, wenn diese Denkweise auch zum Kunden getragen wird, wird dieser einen Menrwert versprueren und die Produkte und Dienstleistungen dieses Unternehmens bevorzugen…

    Zit:”die Anschaffung von IT-Werkzeugen zur Voraussage des Kaufverhaltens genug Geld in den Unternehmen vorhanden sei” –> Naja, ich denke, dass man so eine Aussage nur schwer treffen kann, weil meiner Meinung nach eine Verallgemeinerung nicht getroffen werden kann!!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.