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“Excellence im Working Capital Management” ist jetzt auf der CIS 2016 das Thema von Dipl. Ing. Roland Faihs, Vorstand Finanzen, Produktion & Technik, delfortgroup, Traun (A). Ein weiterer methodischer Vortrag in Steyr, der Insights in das “running business” – hier am Beispiel der Papierindustrie – gewährt. Faihs erläutert eingangs, warum sich sein Unternehmen dem Working Capital Management (WCM) seit 2006 widmet. Für Faihs ist WCM ein Hygienefaktor, der den langfristigen Erfolg sichert. Das Unternehmen hat sich für zwei “Leading Key Operation Ratios” entschieden: EBIT und “Working Capital % vom Umsatz”. Es geht um nachhaltige Maßnahmen, im Unterschied zum so genannten “Window-dressing”, erklärt der Finanzchef. Er zeigt den Weg auf von der kurzfristigen Cash-Optimierung zum integralen Beitrag zur Unternehmenssteuerung. “Einblicke” gibt Faihs in das Working Capital Reporting und in entsprechende Kennzahlen der delfortgroup. Dabei geht er auch auf potenzielle Zielkonflikte “Ergebnis vs. Working Capital” ein. Das gezeigte Ergebnis des Verbesserungsprozesses kann sich sehen lassen: der Anteil des Working Capitals in % vom Umsatz ist von eingangs knapp 22% auf 9% gesenkt worden. Faihs lässt die Zuhörer abschließend an seinen interessanten Überlegungen zum WCM in einer “absurden Zinslandschaft Europas” teilhaben: “Macht das WCM da eigentlich noch Sinn?” – Für Roland Faihs steht er Entschluss fest: “Wir werden unseren Weg weiter gehen.”

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