Guerillamarketing kennt man. Es ist wirksam und für alle Beteiligten sehr unterhaltsam, wie dieser kleine Film beweist. (Leser mit holländischer Konzernmutter ignorieren diesen Hinweis.)

Der engagierte Controller ist inspiriert. Gibt es auch ein Guerillacontrolling? Gelten die Gesetze der Werbung auch für die Verbreitung neuer Ideen innerhalb von Unternehmen? Immerhin, die Führungsetage leidet nicht weniger an Informationsüberflutung als der brave Konsument. Um wieder gehört zu werden, sorgen die Werber für Überraschung, hinterlassen auf den Asphalt gesprühte Botschaften, projizieren Werbung aus dem Kleinbus heraus auf Häuserwände, am besten noch anlässlich der Veranstaltung eines Wettbewerbers, und lassen eine alte Dame behaupten, sie wolle auf den Everest, übrigens zusammen mit Bellas englischer Brieffreundin Daisy.

Es gibt ein Guerillacontrolling. Lassen Sie doch mal was liegen. Zum Beispiel Ihre letzte Gestaltungsidee für den Umsatzreport. Der nächste an Ihrem Platz im Konferenzraum wird sich freuen. Vielleicht langweilt er sich. Anstatt Strichmännchen zu malen, hat er jetzt was zu lesen.

Man muss ja nicht gleich so weit gehen und Daten auch noch mit Klängen animieren , so wie Bella. Oder demonstrativ mit einem Hachi Maki auf dem Kopf herumlaufen, mit den eigenen Performancedaten als Sparkline.

Manchmal reicht es, ein paar Dinge umzudrehen. Zum Beispiel die Säulen in einem Wasserfalldiagramm. Bella hat aufgeschrieben, wie das geht.

Welche Wege haben Sie eingeschlagen, um erfolgreich neue Ideen zu verbreiten und eingefahrene Sichtweisen zu verändern?

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