- Diplom-Ökonomin (Univ.Studium Wirtschaftswissenschaften - Fachrichtung Mathematik/EDV) - IT Technologieberaterin und Controlling - seit 1995 Mitglied im Internationalen Controllerverein - Leiterin des Facharbeitskreises "Controlling und Innovation"

Vor knapp einem Jahr schrieb ich in einem Artikel: „Da wundert es nicht, dass die größten Hürden der SOA-Einführung einerseits organisatorische Fragen der Prozessgestaltung und andererseits die oft fehlenden verlässlichen Standards für die benötigten Services sind. Diese beiden Probleme zufrieden stellend gelöst zu haben, ist aber wesentliche Voraussetzungen für die nötige Investitionssicherheit – sowohl im technischen als auch im organisatorischen Bereich…“ 

An diesem Problem hat sich bis heute leider nichts geändert!! Es gibt nach wie vor keinen einheitlichen Sprachgebrauch zu diesem Thema. Unter den Begriffen „service orientiert“, „Service“, „Prozess“ versteht jeder IT-Experte etwas anderes. Das macht es natürlich schwer für betriebliche Akteure sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

 

Mich bewegt da u. a. auch die Frage, was sagen die Universitäten und Hochschulen dazu? Wer setzt die Bildungsstandards in diesem Land? Wer hat Einfluss auf die Begriffsdefinitionen? Woran kann man sich orientieren, wenn selbst die IT Experten Orientierungsschwierigkeiten haben?

 

Deshalb hier eine Erklärung für NICHT IT-ler. Eine Service Orientierte Architektur (SOA) ist ein technisches Hilfsmittel, um den Unternehmen trotz Einsatz von Standardsoftware wie SAP R/3, mySAP ERP, Navision, PSIPENTA, Oracle Business Suite usw. die Flexibilität ihrer ur-eigenen Prozesse zu erhalten. 

SOA löst aber nicht die organisatorischen Probleme der Unternehmen – und auch keine wirtschaftlichen, wenn die Unternehmensstrategie und die Ziele nicht stimmen. Die Einführung von SOA benötigt deshalb ein Change Managment bei dem die Organisation und die Vorgehensweise speziell angepasst und die Prozesse genau definiert werden.

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