Fachtag Kommunikations-Controlling, Teil 1 / FH Wiesbaden, Medienzentrum, 09.30 Uhr: Pünktlich eröffnet Prof. Dr. Wolfgang Jäger den Fachtag “Kommunikations-Controlling”. Er kündigt den rund 60 Gästen angesichts der Inhaltsdichte des bevorstehenden Tages eine “Druckbetankung” an. Ich bin gespannt.

Prof. Dr. Lothar Rolke kommt in seinem Eröffnungsvortrag “Wirkung und Wert von Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen” zu dem Schluss, dass es heute bereits möglich sei, Zusammenhänge der Kommunikations-Wirkungskette – “Kommunikation erzeugt geldwerte Effekte” – nachzuweisen. Ebenfalls sei es möglich, mit Hilfe  entsprechender Kennzahlen diese Zusammenhänge auch “manageable” zu machen. Beispielhaft stellt er die Kennzahl “Communications-Impact-Points” vor, die quasi misst, welchen “Handlungs-Druck” ein Unternehmen mit Kommunikation bei Empfängern ausüben kann.

Wie schon bei Prof. Rolke die Reputation eine zentrale Rolle spielte, widmet sich anschließend Manuel Seidel von der Eurohypo diesem Thema mit seinem Vortrag noch ausführlicher: “PR-Kommunikation & Image: Reputationsmanagement; Kommunikationscontrolling in der Eurohypo”. Dabei erläutert er, warum und wie Reputationsmanagement bei der Eurohypo betrieben wird. Detailliert stellt Seidel Medienpräsenz-, -tendenzanalysen vor. “ERIX” wurde bei der Eurohypo ein Reputationsindex getauft. Was sagt der Wert von 21?? – Interessant: Auch die Reputationsanalyse selbst muss sich bei den Adressaten, z.B. Vorstand bzw. Aufsichtsrat, um die eigene Reputation kümmern. Auch Seidel bestätigt abschließend: Kommunikation kann nicht geschäftliches Handeln “ersetzen”: Wenn ein Produkt, der Service schlecht ist, können von der Kommunikation keine Wunderdinge erwartet werden…

Jetzt ist die erste Konferenzpause. Wo sind die Links von Kommunikation, von Reputation zu den “geldwerten Effekten”?

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