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“Nachhaltigkeit und Controlling” ist jetzt der Vortrag von Prof. Dr. Utz Schäffer, WHU – Otto Beisheim School of Management, Mitglied des ICV-Kuratoriums, auf dem “Campus for Controlling 2011” überschrieben. In der heute vorgestellten Controlling-Zukunftsstudie hatten die Teilnehmer das Thema Nachhaltigkeit zu 7% “gering”, zu 52% “moderat” und zu 41% “hoch” eingeschätzt. Interessanter Weise spaltet Schäffer dieses Umfrageergebnis nach “ökonomischer Nachhaltigkeit” (6%, 30% 64%) nach “sozialer Nachhaltigkeit” (15%, 46%, 39%) und nach “ökologischer Nachhaltigkeit” (20%%, 41%, 39%) auf.

Dem deutlich werdenden “Primat der ökonomischen Nachhaltigkeit” geschuldet, widmet sich Schäffer dann der Frage, was ökonomische Nachhaltigkeit eigentlich heißt. Eine von ihm aufgeworfene Frage lautet dabei: “Ist eine Reduktion hoher kurzfristiger Renditeziele notwendig?” Danach geht Schäffer der Frage nach, was Unternehmen veranlasst, sich mit dem Thema Nachhaltigkeit zu befassen. Am Beispiel des CO2-Verbrauchs zeigt Schäffer schließlich, wie Unternehmen zur nachhaltigen Unternehmenssteuerung Transparenz schaffen und eine spezifische Zielsteuerung realisieren können. Nachhaltigkeit sollte auch in der Steuerung relevanter Geschäftssprozesse (Beschaffung, Investitionen, Innovationen) berücksichtigt werden, so Schäffer.

Zum Schluss stellt Schäffer Pros und Contras der Verantwortung des Controllings im Zusammenhang mit der Nachhaltigkeit zur Diskussion. Sein Resümee: Nicht ad acta legen, “aber vielleicht noch einmal nachdenken”. “Das Controlling kann (und sollte) einen wichtigen Beitrag zum Thema Nachhaltigkeit leisten!”

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