Professor Link, der Erfinder der Deckungsbeitragsflussrechnung, hat uns daran erinnert: Das betriebswirtschaftliche Methodenarsenal bietet Erstaunliches. Vieles davon wird falsch angewendet oder gar nicht. Sie haben also allerbeste Chancen, die Welt voran zu bringen, wenn Sie sich ein wenig dem Studium schöner Verfahren widmen. Dazu gehört die Trompetenkurve.

Trompetenkurve

Gefährden aufgetretene Abweichungen schon das gesetzte Ergebnisziel und verlangen nach Gegenmaßnahmen oder handelt es sich um akzeptable Schwankungen? Genau diese spannende Frage beleuchtet sie mit einem einfachen statistisch-mathematischen Kniff.

Die Trompete ist ein sich zunehmend verengender Korridor, der die erlaubte Schwankungsbreite visualisiert. Durchbricht die kumulierte Abweichung den Korridor nach unten, so sind vertiefende Analysen notwendig und meist auch Gegenmaßnahmen.

Im Gegensatz zu starren Korridoren wird unangemessene Hektik bei Schwankungen zu Jahresbeginn vermieden, eine echte Trendwende jedoch schneller erkannt. Einfache Hochrechnungen zeigen, was nötig wäre, um das Ziel dennoch zu erreichen.

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