Dr. Bernd Gaiser, Geschäftsführer Unternehmensentwicklung & Finanzen, RECARO Holding GmbH, Stuttgart, erläutert den Prozess der Steuerung bei RECARO, an dessen Spitze „Werte“ und „Prinzipien“ stehen. Darauf folgen 10 Jahres-Ziele, die zu operationalisieren sind. Ein wichtiges Instrument im Rahmen der Operationalisierung besteht darin, dass es für jeden Mitarbeiter Ziele gibt, die aus der Strategie abgeleitet sind und im „Cockpit“ zusammenfließen, das sich aus Finanz-, Mitarbeiter-, Markt- und Prozess-Zielen zusammensetzt.

Im Rahmen des Strategieprozesses werden u.a. 9 „Strategic Key Topics (SKT)“ definiert. In 2016 ist ein SKT der 3-D-Druck.

Recaro benutzt zur Strategieentwicklung das 7-K-Modell von Horváth & Partners.

Für die Gruppe existiert eine Strategy-Map.

Die Ziele sind in strategische Programme und Maßnahmen umzusetzen, die regelmäßig in der Geschäftsführung getrackt werden.

Wichtig ist das Schlagen einer Brücke von der Holding in die Sparten.

Es existieren 70 Programme in der Gruppe, mit denen die Strategie-Entwicklung vorangetrieben wird.

Für den Planungsprozess wurden „Lean-Prinzipien“ übernommen. Das wichtigste Element der Veränderung war, dass die strategischen Programme sauber mit den Jahresbudgets verbunden wurden und ein „Wettbewerb“ für die Ressourcen-Zuweisung erfolgt. Dadurch konnte der Planungsprozess um 86 Tage reduziert werden mit verbesserten Inhalten.

Die Anzahl der Loops in der Planung wurde durch die Einführung strategischer Budgets entsprechend nachfolgender Darstellung deutlich reduziert:

 

Bislang wurde sehr viel Energie in die Abstimmung einer Gesamt-Strategie entwickelt. Im letzten Jahr wurde mehr Energie in die Verfolgung der Strategic Key Topics und auch das war eine gute und wesentliche Veränderung im Planungsprozess.

 

 

 

 

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